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Seit 40 Jahren in Grupenhagen / Offen für neue Anregungen und neue Mitglieder / Spagat zwischen Tradition und Moderne

Rund 170 Mitglieder im Kultur- und Heimatverein

Grupenhagen (sbr). Die Befürchtung, das kulturelle Leben in den Dörfern könne mit der Gebietsreform aussterben, rief vor 40 Jahren die Ratsmitglieder der damals noch selbstständigen Gemeinde Grupenhagen auf den Plan. Ihrem Engagement ist die Gründung des Vereins für Kultur-, Volks- und Heimatpflege zu verdanken.

veröffentlicht am 06.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 01:41 Uhr

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Spontan schlossen sich am 1. Dezember 1972 98 Gründungsmitglieder dem neuen Verein an. „Mitte der 1990er Jahre wurde die Volkspflege aus dem Vereinsnamen gestrichen. Die Begrifflichkeit passte einfach nicht, denn wir wollten ja kein Volk pflegen“, erklärt der Ehrenvorsitzende Karl Pape. Mittlerweile gehören etwa 170 Mitglieder dem Kultur- und Heimatverein Grupenhagen an. „Der Verein ist offen für neue Anregungen und Ideen und vor allem natürlich auch neue Mitglieder. Unser Verein lebt durch Kommunikation“, sagen Antje Tegtmeyer und Kerstin Wellhausen, die beiden Vereinsvorsitzenden.

Vereinsveranstaltungen wie beispielsweise der schon legendäre Neujahrsempfang, interessant gestaltete Familienwanderungen und Feste zu verschiedensten Anlässen erfreuen sich großer Beliebtheit. Ortsbürgermeister Friedhelm Senke nannte die Vereinsgründung vor 40 Jahren eine sehr weitsichtige Entscheidung. „Der Kultur- und Heimatverein ist eine bereichernde, aus Grupenhagen nicht mehr wegzudenkende Säule der Dorfgemeinschaft“, sagte der Ortsbürgermeister, der dem Verein bescheinigt, „den Spagat zwischen Tradition und Moderne hinzukriegen“. Im Rahmen der Feierstunde wurden 24 Gründungsmitglieder geehrt: Eva Albert, Lothar Alpers, Dietmar Bartsch, Wilhelm Budde, Wilma Gabel, Erwin Gra-bowski, Hartwig Grote, Hans-Werner Himstedt, Elke Hornburg-Schöttke, Charlotte Kahlert, Wilhelm Käse, Marianne Kuckuck, Wilhelm Lücke, Karl Pape, Wilhelm Pettig, Karl Plaschke, Helmuth Reineke, Klaus Sauer, Marianne Schmidt, Helene Schnüll, Sigrid Standke, Gudrun Stiller, Egon Thielmann und Walter Uthe.

Die beiden Vereinsvorsitzenden Antje Tegtmeyer (li.) und Kerstin Wellhausen (re.) mit den geehrten Gründungsmitgliedern des Kultur- und Heimatvereins Grupenhagen.

Foto: sbr



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