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Abschied der Ergotherapeuten und Heilerziehungspfleger an der Elisabeth-Selbert-Schule

Rüstzeug zum Helfen erlernt

Hameln. Die Abteilung der Heilpädagogik der Elisabeth-Selbert-Schule umfasst die Theorie und Praxis der Erziehung, Entwicklungsförderung und Lebensbegleitung von Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen. Das heilpädagogische Handlungskonzept bezieht sich dabei auf die ganzheitliche Lebenssituation des Menschen und nutzt dessen Entwicklungsressourcen.

veröffentlicht am 23.07.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:09 Uhr

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Insgesamt 32 Schülerinnen und Schüler haben nun das nötige Rüstzeug zum „Helfen“ bekommen. Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung an der Fachschule Heilerziehungspflege (Hep) des ESS haben in diesem Jahr 14 Schülerinnen und Schüler die Berechtigung erworben, die Berufsbezeichnung „staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin / staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger“ zu führen. Die erworbenen Kenntnisse befähigen die ausgebildeten Fachkräfte, sich professionell für die Assistenz, Beratung, Bildung und Pflege von Menschen mit Behinderung einzusetzen.

Die 18 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Ergotherapie (Ergo) können nun eigenständig physische, psychische und auch soziale Beeinträchtigungen bei Menschen, die infolge von Krankheiten, Unfällen oder Entwicklungsstörungen aufgetreten sind, behandeln. Bei gesunden Patienten können ihre ergotherapeutischen Leistungen in den Bereichen Gesundheitsförderung und der klassischen Prävention Anwendung finden. In einer Feierstunde mit Eltern und Gästen wurden in der geschmückten Aula der ESS die Urkunden auch an die staatlich anerkannten Ergotherapeuten überreicht. „Wir freuen uns sehr, dass alle einen Arbeitsplatz gefunden haben“, sagte die Abteilungsleiterin für Heilpädagogik und therapeutische Berufe des ESS, Heike von der Fecht. Insgesamt 14 Schüler des Jahrgangs verlassen die Schule obendrein mit der Fachhochschulreife.

Als Motto hatten die Schulabgänger für die Abschlussfeier das „Meer“ ausgedacht. „Das ist zum einen so zu verstehen, dass Sie viel erreichen wollen und zum anderen kann es auch ein Aufbruch zum Meer sein“, deutete die Abteilungsleiterin das Abschlussmotto der beiden Klassen. Mit einer kleinen Geschichte von einem grauen Meer, das unter besonderen Umständen ein blaues Meer wurde, stimmten Fecht und die Schulleiterin Gisela Grimme die Abgänger auf ihr zukünftiges spannendes Leben ein. In der Geschichte freilich lösen schlaue Professoren die Verwandlung des Meeres nicht, denn Sie achten nicht auf die kleinen Dinge. „In ihrem Beruf werden sie flexibel und kreativ sein“, sagte Grimme. „Die Beziehungsgestaltung ist grundlegend in ihren Beruf. Die Ergo’s arbeiten klientenzentriert. Für die Heps gilt, dass Sie Menschen so annehmen, wie sie sind und mit ihnen in Beziehung treten“, fügte Heike von der Fecht hinzu. Auszeichnungen und Buchpreise gab es bei den Ergotherapeuten für beste Leistungen für Vanessa Blome und für soziales Engagement für Christoph Hawkins. Bei den Heilerziehungspflegern wurde Lana Wegener für hervorragende Leistungen mit einem Buchpreis geehrt.

Für ihre Leistungen wurde Vanesse Blome geehrt, das soziale Engagement von Christoph Hawkins wurde gelobt.git



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