weather-image
12°
Jetzt stehen in Heeßen Pflegemaßnahmen an / Mehr Verkehrssicherheit

Rückschnitt der Krone würde alte Bäume im Bestand gefährden

Heeßen (sig). Längs der Hauptstraße in Heeßen gibt es zwei Rotbuchen, einen Feldahornbaum und eine Himalaja-Birke, die im Laufe der Jahre so groß geworden sind, dass die Gemeinde über einen Rückschnitt der Kronen nachdachte. Ein solcher Schritt wurde erwogen, um die Verkehrssicherheit auf der viel befahrenen Straße nicht zu gefährden. Der Sturm "Kyrill" hat schließlich gezeigt, was bei einem Unwetter alles geschehen könnte.

veröffentlicht am 20.02.2009 um 15:57 Uhr

Auch diese Rotbuche hat sich zu stattlicher Größe entwickelt. Si

Um sich bei diesem Vorhaben beraten zu lassen, wurde von der Gemeinde ein Experte aus dem Auetal um sein Urteil gebeten. Er riet von einem so genannten "Kronenrückschnitt" dringend ab. Eine solche Kappung habe nur negative Folgen. So große Schnittstellen würden zu einer umfangreichen Fäulnisbildung führen. Die Bäume würden versuchen, die verloren gegangene Höhe wieder zu erreichen, und dabei würden zahlreiche neue Leittriebe entstehen, die mangels einer Verbindung zum Kernholz latent bruchgefährdet seien. Ein auf diese Weise gekappter Baum müsse, so der Fachmann, alle vier bis sechs Jahre auf die alten Kappstellen zurück geschnitten werden. Für die beiden Rotbuchen und den Feldahorn wird eine fachgerechte Kronenpflege empfohlen, bei der alle toten, gebrochenen und sich kreuzenden sowie reibenden Äste entfernt werden. Außerdem müsse eine Reihe von Fehlern beseitigt werden, die zuletzt beim Zurückschneiden von Ästen gemacht wurden.Das Kronenvolumen und die Blattmasse würden sich dadurch erheblich verringern. Bei der Himalaja-Birke, die an der Ecke Hauptstraße/Bückebergstraße steht, sei es für eine so genannte Jungbaumpflege zu spät. Dadurch entstünden jetzt zu große Schnittwunden. Der Heeßener Gemeinderat sprach sich für eine fachgerechte Pflege der das Ortsbild positiv beeinflussenden Bäume aus, die aber die Verkehrssicherheit nicht gefährden dürfe.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt