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Jugendfußball hat noch einen hohen Stellenwert / Neuwahlen beim Jugendfußballausschuss

Rückgang im Mädchenfußball

Lauenstein. Der Juniorenbereich ist bei den heimischen Fußballern noch immer gut aufgestellt. 201 Mannschaften, davon neun im Bezirk, nahmen in der abgelaufenen Saison am Spielbetrieb teil. „Wir haben in den letzten zehn Jahren (damals gab es noch 275 Teams) einen kontinuierlichen Rückgang auf dem Nachwuchssektor erleben müssen, was uns aber nicht verzagen lässt, sondern eher noch anspornt“, so Werner Jorns, alter und neuer Vorsitzender des Fußball-Jugendausschusses, in seinem Rechenschaftsbericht beim Kreisjugendtag in Lauenstein.

veröffentlicht am 27.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 08:21 Uhr

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Autor:

Rolf Henning Schnell

Sorgen bereitet dem Klein Berkeler allerdings der Rückgang im Mädchenfußball, wo es nur noch eine Staffel mit sechs B-Juniorinnenmannschaften gab und die wenigen D- und E- Mädchenteams mangels Masse bei den Jungen mitspielen mussten, dort aber chancenlos waren. So wiesen beispielsweise die D-Mädchen des TSV Nettelrede zum Saisonende ein Torverhältnis von 3:264 auf. Weil sie trotz der vielen „Packungen“ tapfer durchhielten, gab es jetzt einen Ball zum Trost.

Vor zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Sport ließ der seit drei Jahren an der Spitze stehende Jorns noch einmal die Höhepunkte des Jahres Revue passieren. Dazu zählten nicht nur die beiden U-17-Jugendländerspiele im Hamelner Weserberglandstadion, sondern auch das internationale Pfingstturnier der SG 74 mit Spielern aus fünf Ländern. Aber auch die Kreispokal-Endspiele und die Entscheidungsspiele um die Meisterschaft hätten gezeigt, dass der Jugendfußball noch immer einen hohen Stellenwert einnimmt. Erfreulich auch, dass die Fairness weiter zugenommen hat. Das lasse sich vor allem an den rückläufigen Zahlen bei den Sportgerichtsverhandlungen ablesen. Allerdings monierte Vorsitzender Reinhard Feier das Fehlverhalten einiger Trainer und Betreuer, die auf ihre Spieler Druck ausgeübt hätten, um vor dem Sportgericht wissentlich die Unwahrheit zu sagen, um einer Bestrafung zu entgehen. Das habe mit Fair Play nichts mehr zu tun. Bei den Wahlen zum Vorstand gab es einige Veränderungen. So schied die Fachwartin für den Frauen- und Mädchenfußball, Britta Brede, nach nur einjähriger Tätigkeit aus. Und auch Thomas Kratsch und Günther Dohme legten ihre Posten nieder.

Der neue Ausschuss besteht aus Henner E. Kerl (FC Preußen), zuständig für Spielplanorganisation Freifeld und Hallen-Kreismeisterschaft, Harry Helmut (TSV Brünnighausen), zuständig für die A- und B-Junioren, Thomas Bertram (Inter Holzhausen), zuständig für C- und D-Junioren, Friedel Husmann (Germania Reher), zuständig für die E- und F-Junioren, Dietmar Wente (TSV Nettelrede), zuständig für Frauen-, Mädchen und G-Junioren sowie Rüdiger Grupe, zuständig für den Schulfußball.

Der begehrte Fairnesspokal ging in diesem Jahr bei den A-Junioren an die JFV Bad Pyrmont II und bei den B-Junioren an die JSG Osterwald/Lauen-stein/Wallensen.

Hans-Jürgen Meyer (Osterwald) und Oliver Spilker (Bad Pyrmont) mit den Fairness-Pokalen. rhs



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