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Schnellste ausländische Mixed Crew feierte ihren Sieg mit den Männern des anderen Hamelner Achters in einem britischen Pub

Ruderer aus Hameln beim Veteran’s Head in London

Hameln/London. Auf der Themse in London fand das traditionelle Veteran’s Head- Ruderturnier statt. Diesmal wurde das Rennen mit auflaufendem Wasser landeinwärts von der Hammersmith Bridge zur Chiswick Bridge ausgetragen. Die Strecke betrug nur knapp fünf statt 6,9 Kilometer.

veröffentlicht am 08.05.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 07:41 Uhr

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Der Ruderverein Weser aus Hameln war mit zwei Booten, einem Männerachter in der Altersklasse E (Durchschnittsalter 55 Jahre) um Schlagmann Bernd Kerkhoff mit Dr. Markus Wollenweber, Frank Nissel, Dr. Christoph Nittinger, Rolf Schaper, Klaus Wollenweber, Kurt Hapke, Frank Höltje und Steuermann Werner Nissel und einem Mixed-Achter Altersklasse C (Durchschnittsalter 43 Jahre) um Schlagmann Dirk Schünemann bei dem Wettkampf vertreten. Im letzten Jahr war das Rennen wegen widriger Wetterbedingungen zwei Tage vor dem Start abgesagt worden, sodass nun alle – insbesondere die gemeldeten Teilnehmer des vergangenen Jahres – auf einen Start hofften. Am Samstag wurde das mit 390 Achtern besetzte Hauptrennen der Männer (offene Klasse) „HORR“ nach 100 Startern abgebrochen, da aufgrund von Wind und Wellen einige Boote Wasser genommen hatten und die Organisatoren nicht mehr die Sicherheit aller Teilnehmer gewährleisten konnten. Dies führte leider auch dazu, dass das geplante Training der Hamelner ausfallen musste.

Glücklicherweise herrschte am Sonntag bestes Ruderwetter bei 17 Grad, Sonnenschein und nur moderatem Wind. Alle 216 Boote sammelten sich am Themse-Ufer vor dem Stadion des FC Fulham und überbrückten die Zeit in der Startzone damit, die Gegner und deren Fähigkeiten kritisch zu beäugen. Mit leichter Verzögerung gingen ab 11.45 Uhr die Achter im 10-Sekunden-Abstand auf die Strecke. Für den mit je vier Frauen und Männern besetzten Mixed-Achter zahlten sich die Trainingseinheiten auf der Weser aus. Er konnte sich sowohl gegen die Briten und Italiener in der eigenen Altersklasse als auch gegen die anderen Mixed-Mannschaften vom „Kontinent“ durchsetzen und gewann die Wertungen „Mixed Masters C“ und „Fastest Foreign Mixed Crew“. Die Männer erzielten, gesteuert von ihrem alten Trainer Werner Nissel, im mit über 30 Booten besetzten Feld, einen 20. Platz. Die Freude bei allen über den Sieg der jüngeren Mixcrew, der mit zwei Wimpeln und Medaillen belohnt wurde, war riesig und wurde stilecht in einem Londoner Pub gefeiert.

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  • Die beiden Hamelner Mannschaften vor dem Start in London


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