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Diskussion um Zuschuss für TuS Concordia im Hülseder Rat

Rost: Spielplatzzaun kommt weg

Hülsede (bab). Die Gemeinde Hülsede wird den Zaun zwischen dem Dorfgemeinschaftshaus in Schmarrie und dem Kinderspielplatz erneuern. Außerdem bekommt der TuS Concordia ein Drittel der Kosten zur Sanierung des Flachdachs erstattet. Auch für eine neue Roste am Graben an der Süntelstraße sprach sich der Rat aus.

veröffentlicht am 28.05.2008 um 00:00 Uhr

Günther Wehrhahn und Wolfgang Jamma begutachten den Zaun am Kind

"Der Zaun hält quasi nur noch durch die Bäume und Büsche, die davor stehen", sagte Wolfgang Jamma (SPD). Er hatte den Antrag auf Erneuerung des Zauns am Schmarrier Kinderspielplatz gestellt. "Ich habe Angst, dass das Ding irgendwann den Kindern auf den Kopf fällt", begründete Jamma sein Vorgehen. Der rostige, schief stehende Zaun stelle eine Gefahr dar. Er habe auch mit dem Leiter des Bauhofs der Samtgemeinde, Martin Meier, gesprochen. Dieser halte den Zaun für marode. Der Rat sprach sich einstimmig für die Erneuerung des Zaunes aus. Der stellvertretende Gemeindedirektor Günther Wehrhahn bezifferte die ungefähren Kosten. Zehn laufende Meter, 1,50 hoch müssten erneuert werden, das koste rund 500 Euro. Diskussionen gab es um den Zuschuss für den TuS Concordia. Während die SPD in der Fraktionssitzung besprochen hatte, ein Drittel zu den Kosten für die Dacherneuerung beizusteuern, wollte Dirk Tetzlaff (CDU) den Sportlern mehr zukommen lassen. Für die Sanierung veranschlagt der Verein rund 3200 Euro. Tetzlaff schlug vor die Hälfte, rund 1500 Euro, beizusteuern. "Andere Vereine in der Samtgemeinde rufen nur an und kriegen was", verglich der Ratsherr Concordia mit anderen Vereinen. Der TuS habe nun "wirklich keine Kohle", meinte er. "Ich würde ihnen gerne die Hälfte von den Kosten geben", beantragte er, wurde aber überstimmt. Für die Drittellösung sprach sich der Rat mit sieben Ja-Stimmen, zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung aus. Einig waren sich die Ratsmitglieder wieder, als es um den Einlauf an der Grabenverrohrung an der Süntelstraße ging. Eine neue Roste soll dort in ein umgerüstetes Einlaufbauwerk installiert werden. Zurzeit ist die Roste zu klein, Zweige und anderes Treibgut setzt die alte Vorrichtung zu. Das Wasser läuft dann über die Süntelstraße und die Straße Über der Beeke. 3000 Euro sollen nun im Haushalt außerplanmäßig bereitgestellt werden, um Abhilfe zu schaffen.



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