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Einstimmiges Votum des Kreistages / Jetzige Funktion bleibt

Rosenwald-Metz neue VHS-Chefin

Landkreis (jl). Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Undine Rosenwald-Metz (49), bekommt einen zusätzlichen Job: Sie wird am 1. September Leiterin der Volkshochschule (VHS) und damit Nachfolgerin von Horst Quante, der in den Ruhestand geht. Rosenwald-Metz hat den zusätzlichen Job in einer internen Ausschreibung des Kreises bekommen.

veröffentlicht am 19.07.2006 um 00:00 Uhr

Horst Quante arbeitet seine Nachfolgerin Undine Rosenwald-Metz b

Nach Angaben von Klaus Heimann, dem für die VHS zuständigen Dezernenten der Kreisverwaltung, hat es in dem Ausschreibungsverfahren drei Bewerber aus der Kreisverwaltung beziehungsweise Einrichtungen des Landkreises gegeben. Wenn diese in den Augen der Entscheidungsträger, also letztlich des Kreistages, für nicht geeignet befunden worden wären, "hätten wir öffentlich ausgeschrieben". Dazu ist es nicht gekommen, weil Undine Rosenwald-Metz laut Heimann alle Hürden erfolgreich genommen hat. "Der Kreistag hat einstimmig zugestimmt", sagte Heimann. Die angehende VHS-Leiterin ist 1994 vom Kreis als Frauenbeauftragte angestellt worden. Inzwischen heißt die Funktion Gleichstellungsbeauftragte. Diese Funktion soll die studierte Soziologin auch behalten, wenn sie die VHS-Leitung übernimmt. Allerdings wird sowohl die Arbeit von Rosenwald-Metz an ihrem bisherigen und an ihrem künftigen Arbeitsplatz neu verteilt. Im Gleichstellungsbüro übernimmt die Stellvertreterin ein Teil der Aufgaben und in der VHS-Leitung wird die jetzige Arbeit Quantes auf mehr Schultern verteilt. Horst Quante wird am 25. August in den so genannten passiven Teil der Altersteilzeit verabschiedet. An dem Tag wird auch das 60-jährige Bestehen der VHS in dem Gebäude an der Rintelner Klosterstraße gefeiert, wo 1946 alles begann.

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