weather-image
14°
Sohn Nachfolger des Vaters / Kritik am Landkreis: Es fehlen Trainingszeiten

Rosendahl neuer DLRG-Vorsitzender

Rinteln (who). Nachdem der langjährige Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe Rinteln, Bernd Rosendahl im vorigen Jahr verstorben war, musste sein Platz neu besetzt werden. Die Jahreshauptversammlung hat seinen Sohn Frank einstimmig zum Nachfolger gewählt.

veröffentlicht am 19.03.2007 um 00:00 Uhr

Frank Rosendahl (r.) ist jetzt Vorsitzender der Rintelner DLRG-O

Der 2. Vorsitzende Friedrich-Wilhelm Niemann erinnerte an die Bernd Rosendahl als herausragende Persönlichkeit, die die Ortsgruppe durch vorbildliches Wirken über viele Jahre geprägt hat. Im Jahr 1958 war Rosendahl in die DRLG Rolfshagen eingetreten und 1966 in Rinteln Jugendleiter geworden, bevor er 1986 den Vorsitz übernommen hatte. Der weitere Vorstand um Frank Rosendahl setzt sich wie folgt zusammen: Olaf Geers, zweiter Vorsitzender; Jörg Balsmeyer, Schatzmeister; Michael Henkel und Henning Wessel als Technische Leiter; Stephan Weichert für die Öffentlichkeitsarbeit und Sven Marx, Petra Geller sowie Axel Balsmeyer als Beisitzer. Die Jugendabteilung wird künftig von Nadine Geller geleitet. Der technische Leiter Michael Henkel berichtete von einer Steigerung der Prüfungsabnahmen von über 60 Prozent. Dabei konnten insgesamt 145 Schwimmabzeichen verliehen werden. Dazu kam das Traumergebnis von 35 Abzeichen für die DLRG bei der Abnahme von Sportabzeichen. Im Blick auf den Einsatz der Lebensretter für die Allgemeinheit forderte Henkel den Landkreis auf: "Geben Sie uns ausreichend Trainingsmöglichkeiten im Frei- und Hallenbad für unsere Ausbildung!" Vor allem im Hallenbad sei es wegen der hohen Motivation und Trainingsbeteiligung von Kindern schwer, das Training aufrecht zu halten. Der bisherige Jugendleiter Jörg Balsmeyer monierte deshalb auch: "Wir haben Kinder ohne Ende, doch der Landkreis streicht uns die Donnerstags-Trainingszeit!" Dass die DLRG auch für die Stadt Rinteln wichtige Dienste leistet, belegt die Dienststunden-Statistik: Beim Rettungswachdienst im Weserangerbad haben die Lebensretter allein 108 Stunden Dienst während der "heißen Wochenenden" geleistet. Fiona Rosenthal und Oliver Hampel erhielten die Auszeichnung "Rettungsschwimmerdes Jahres 2006".



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare