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Arbeiten überall in vollem Gange

Rosen raus – und eine Busschleuse fürs Landesfest

Hameln (kar/mafi). Buddeln für das Landesfest – das ist derzeit an der Tagesordnung: „Rosen raus“ heißt es am Kastanienwall. Dort, wo bislang auf dem Fahrbahnmittelstreifen der rosa „Heidetraum“ blühte, soll bald gähnende Leere herrschen, um für die Standbebauung zum Tag der Niedersachsen Raum zu schaffen. Und auch an der Deisterallee wird dem Fahrbahnmittelstreifen zu Leibe gerückt – für eine neue Busschleuse für das Landesfest, die künftig auch bei anderen Großereignissen genutzt werden soll.

veröffentlicht am 09.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 23.10.2009 um 14:19 Uhr

An der Deisterallee, auf der Höhe von Radio Aktiv, entsteht derz

Die Rosen am Kastanienwall müssen für das Landesfest weichen. Auf der Hauptfestmeile wird der Fahrbahnmittelstreifen mit Ständen überbaut. Später werden hier neue Rosen gepflanzt.

Passanten trauen ihren Augen nicht: Die hübschen rosa Rosen, die mit ihrem Blütenreichtum im Sommer die Zierde des Kastanienwalls sind, werden von städtischen Gärtnern herausgerissen – und verschwinden auf dem Kompost. „Es geht nicht anders“, sagt Stadtsprecher Thomas Wahmes: „Der Kastanienwall bildet die Hauptfestmeile zum Tag der Niedersachsen und wird mit Ständen überbaut.“ Nach dem Landesfest sollen dort neue Rosen gepflanzt werden – wieder so robuste und blühfreudige wie der populäre „Heidetraum“.

Die Rosen landen auf dem Kompost

Die alten Rosen könnten leider nicht mehr genutzt werden, stellt Wahmes klar: „Die Wahrscheinlichkeit, dass sie wieder anwachsen, ist gering“, so der Stadtsprecher. Daher mache es auch keinen Sinn, die Rosenstauden zu verschenken wie die Bellis im Bürgergarten. „Das wäre auch viel zu gefährlich, wenn sich Bürger auf dem Fahrbahnmittelstreifen bedienen“, warnt Wahmes. Viel Geld werde die Neubepflanzung nach dem Landesfest die Stadt nicht kosten: „Die Rosenabnahme in der Größenordnung wird nicht teuer.“

Eine Busschleuse für Großereignisse

5000 Euro kostet dagegen der neue Busdurchlass, an dem auf der Deisterallee gearbeitet wird. Als Vorbereitung für den Tag der Niedersachsen hat die Fahrbahnmitteltrennung auf der Deisterallee in Höhe von Radio Aktiv eine Lücke erhalten. Auf dem Parkstreifen am Bürgergarten wird an den Festtagen die Station für den Pendelbusverkehr eingerichtet; über den neuen Durchlass können die Busse wenden und in Richtung BHW-Parkplatz zurückfahren. Diese Möglichkeit soll übrigens beibehalten werden – für mögliche künftige Großereignisse.

Allerdings: Dass die Durchfahrt übers Jahr auch Touristenbussen offensteht, damit diese Hameln bequem in Richtung Hannover und Autobahnen verlassen können, schließt Stadtsprecher Thomas Wahmes aus. „Das wäre viel zu gefährlich.“

Eine zusätzliche Ampel an dieser Stelle sei wegen der nahen Kreuzung „Grüner Reiter“ nicht praktikabel, erklärt Wahmes.



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