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"Erschreckend": Hochentzündliche Polymerkugeln auf lettischem Lkw

Rollende Zeitbomben: Gefahrgut ist ohne Sicherung unterwegs

Stadthagen (jl). Bei einer Lastwagenkontrolle haben Beamte der Stadthäger Polizei so etwas wie zwei rollende Zeitbomben ausgebremst. Das waren ausländische Lastwagen mit gefährlicher aber ungesicherter Ladung.

veröffentlicht am 11.06.2007 um 00:00 Uhr

Die Polymerkugeln in den Tonnen auf dem lettischen Brummi sind h

Tatort Stadthäger Umgehungsstraße: Dort haben Polizeibeamte rund zwei Stunden lang "ausgewählte" Brummis auf die Standspur gewinkt. In zwei Fällen haben die Beamten den Männern am Steuer die Weiterfahrt untersagt und Sicherheitsleistungen kassiert, weil die Brummis aus Lettland beziehungsweise Polen kamen. Als den wohl erschreckendsten Fall bezeichnet Polizeisprecher Axel Bergmann den Befund seiner Kollegen auf dem lettischen Lastwagen. Er bestand aus 22 Tonnen mit hochentzündlichen Polymerkugeln. Die Tonnen standen ohne weitere Sicherung auf Holzpaletten. Laut Bergmann hätten die Fässer bei kleinen Unfällen oder heftigen Ausweichbewegungen von der Ladefläche kippen und brennen können. Der Lette durfte erst weiterfahren, nachdem er die Ladung korrekt gesichert hatte. Eine große Wucht hätte die ebenfalls ungesicherte Ladung des polnischen Lastwagens entfalten können. Sie bestand aus 5,6 Tonnen Sandsteinen auf Paletten sowie 10,7 Tonnen Metallteilen. "Wäre eine solche Ladung auf ein anderes Fahrzeug oder einen Menschen gerutscht, hätten diese wohl kaum eine Chance",schätzt Bergmann die Gefahr ein. Deutlich geworden ist bei einer weiteren Kontrolle, dass die B 65 wegen der Staus auf der A 2 im Bereich Eilsen-Auetal zurzeit deutlich mehr Schwerlastverkehr verkraften muss, weil Lastwagen die Staus auf der Autobahn umfahren.



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