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Rolf Böhlke gestorben

Stadthagen (sk). Rolf Böhlke (59), langjähriger Vorsitzender des VfL Stadthagen, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Stadthäger Sportvereine, Mitglied im Sportausschuss der Stadt und engagiertes Mitglied beim Historischen Schützenfest, ist am Montag nach langer Krankheit gestorben.

veröffentlicht am 31.10.2007 um 00:00 Uhr

Rolf Böhlke ?

Rolf Böhlke wurde 1947 in Stadthagen geboren. Nach der Schulzeit absolvierte er eine Banklehre, was ihn 1971 für den Posten des Kassierers im Verein für Leibesübungen (VfL) Stadthagen empfahl. Bereits als 14-Jähriger war Böhlke in den VfL eingetreten. Turnen gehörte zu seinen favorisierten Sportarten. 1971 wechselte Böhlke beruflich das Metier und eröffnete - zunächst am Sonnenbrink - ein Versicherungsbüro, das er bis zu seiner Erkrankung führte. 1975 verlegte Böhlke das Büro an die Enzer Straße, wo er und seine Ehefrau Bärbel, die er 1969 geheiratet hatte, ein Haus gebaut hatten. Böhlke engagierte sich über die eigene Agentur hinaus für seinen Berufsstand, war Sprecher der selbstständigen Außendienstler der Gothaer Versicherung für den Bereich Göttingen. Neben dem Beruf galt Böhlkes großes Engagement dem VfL und den sozialen Aspekten und Möglichkeiten des Sports. 1981 wurde Böhlke zum VfL-Vorsitzenden gewählt. 22 Jahre bekleidete er das Amt. Böhlke kümmerte sich um die internen Belange des Vereins und repräsentierte den VfL nach außen, hielt Kontakt zu Medien und Sponsoren sowie zur Stadt und zum Landkreis. Der Umgang mit Menschen lag Böhlke. Bis 2007 stand er der Arbeitsgemeinschaft Stadthäger Sportvereine vor. Engagement im Sport bedeutete für Böhlke auch soziales Engagement. Unter anderem setzte er sich für die Etablierung des Behindertensports ein. Gemeinschaftspflege lag Böhlke im Sport am Herzen und beim Historischen Schützenfest, in dem Böhlke als Chargierter aktiv war. 1988 wurde Böhlke "Feldwebel" der zweiten Quartierschaft, die er von 1993 bis 2004 als "Hauptmann" führte. Bis 2006 kümmerte sich Böhlke weiterhin um organisatorische Belange der Quartierschaft. "Das war ihm eine Verpflichtung", so Bernd Koller, an den Böhlke vor drei Jahren das Hauptmannsamt abgab. Mit Rolf Böhlke verliere die Schützenfestgemeinschaft "einen stets verlässlichen Freund", so Koller.



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