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Interessengemeinschaft bestätigt Vorstand / Wenn EU-Mittel fließen, wird mit Aufbau begonnen

Rodenberger Mühle: Im Herbst ist sie fertig

Rodenberg (bab). Im Herbst soll die Rodenberger Windmühle in alter Pracht wieder auf dem Rodenberg thronen. Das hat der Vorsitzende der Interessengemeinschaft (IG) zum Erhalt der Rodenberger Windmühle bei der Jahresversammlung geäußert.

veröffentlicht am 05.04.2007 um 00:00 Uhr

Christoph Brennecke, Heinrich Grabemann, Dirk Schaake und Helmut

Klares Votum für den Vorstand: Nicht nur Vorsitzender Heinrich Grabemann ist einstimmig wiedergewählt worden. Auch sein Stellvertreter Helmut Weikert, Schriftführer Dirk Schaake und Kassenwart Christoph Brennecke genießen das Vertrauen der Mühlenfreunde. Für den Verein ist 2007 ein besonderes Jahr - denn er besteht seit 30 Jahren. Zum Auftakt der Jahresversammlung hat der Vorsitzende deshalb einenÜberblick über die Geschichte der IG anhand von Bildern der Windmühle gegeben. 1977 zur Gründung sah das Bauwerk äußerst mitgenommen aus. Nun könnte fast alles in Ordnung sein, wenn der Brand vor zwei Jahren die Sanierungsarbeiten nicht unterbrochen und erschwert hätte. Die Fassade ist so weit saniert, dass die Feuchtigkeitsprobleme im Inneren besser geworden sind. Auf einigen Fotos, die Grabemann zeigte, war die starke Algenbildung an den Innenwänden deutlich zu erkennen. Die sandgestrahlte Fassade und die neue Verfugung sorgt nun im Inneren für ein besseres Klima. Wenn jetzt noch die neue Kappe auf das Wahrzeichen komme, könne der Verein endlich "einen Schlussstrich unter die Sanierung ziehen". Das soll noch in diesem Jahr der Fall sein. Mit den zugesagten Mitteln des Landkreises von 11 500 Euro und den erhofften Zuschüssen von rund 23 000 Euro aus EU-Töpfen könne mit den Aufbau begonnen werden. Der Bauantrag liegt bereits vor. Die Welle wird auf Anregung des Denkmalschutzes aus Holz gefertigt, wie Grabemann berichtete. So komme die Ausfertigung dem Ursprungsbauwerk näher. Durch eine spezielle Verankerung wird die Konstruktion gesichert. Die Ausschreibung hat der Verein an vier Firmen gegeben, so der Vorsitzende, aber nur ein Angebot erhalten. Wenn der Verein den Auftrag an diesen vergebe, werde er wohl im geplanten Kostenrahmen bleiben. Grabemann hatte für die komplette Fertigstellung Kosten von etwas mehr als 77 000 Euro angenommen. Das Land habe bereits 7000 Euro beigesteuert, die Stadt hat nach einer Anschubfinanzierung von 30 000 Euro im Jahr 2006 jetzt weitere 5000 Euro im Haushalt eingestellt. Die IG hat eine Tafel mit den Hauptsponsoren angefertigt, darunter auch Sparkasse und Volksbank und Schaumburger Landschaft. Das Notdach auf der Mühle soll das THW im Rahmen einer Übung abbauen, so Grabemann. Wenn die EU-Mittel fließen, werde der Aufbau umgehend begonnen. Die IG will ihren Geburtstag zusammen mit dem Richtfest oder der Fertigstellung begehen. Die Federführung dafür bekamen Heinrich Schaake und Karl-Friedrich Döpke. Günter Altenburg (CDU) bedankte sich für den Einsatz des Vereins. "Das kostet nicht nur viel Geld, sondern auch viel Arbeit", sagte er.



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