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Städtischer Bauausschuss empfiehlt Umbaukonzept des Planungsbüros / Ingenieure aus Uslar halten verschiedene Alternativen bereit

Rodenberger Allee: Zwei bis sieben Bäume müssen gefällt werden

Bad Nenndorf (rwe). Die Erhaltung der Platanen an der Rodenberger Allee genießt bei den Bad Nenndorfer Politikern höchste Priorität. Der Bauausschuss empfahl einstimmig, Geld für die Sanierung der Straße und Bürgersteige sowie der Regenwasserkanäle in den nächsten Haushalt aufzunehmen. Dabei soll die Stadt das Konzept des Ingenieursbüros Schulz/von der Ohe verfolgen. Je nach Umbauvariante müssten dennoch zwischen zwei und sieben der 57 Bäume fallen.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 08:55 Uhr

Die Kurstadt behält ihre prächtige Ortseinfahrt. So viel dürfte feststehen, nachdem Diplom-Ingenieur Markus Koschnik vom Büro Schulz/von der Ohe aus Uslar dem Ausschuss vorgestellt hat, wie sich Bürgersteige und Fahrbahn umbauen lassen, ohne den Allee-Charakter zu verlieren. Er empfiehlt, die Asphaltdecke zu sanieren und durch eine fünf Zentimeter dicke Druckschicht zu ergänzen. Diese hat gleich zwei Vorteile. Sie verhindert Spurrillen und Risse durch das Wurzelwerk. Zugleich wird der Bürgersteig auf fünf bis zehn Zentimeter angehoben, was weiteren Spielraum für die Wurzeln der Platanen lässt. DieFahrbahn will er von 7,60 auf sieben Meter reduzieren, um Platz für die Gehwege zu gewinnen. Die Breite reiche, damit zwei Lastwagen aneinander vorbeikommen. Zugleich schlägt Koschnik beidseitig jeweils einen 1,25 Meter breiten "Angebotsstreifen" für den Fahrradverkehr vor. Diese dürften die Autofahrer zum Ausweichen mitbenutzen. Die Bürgersteige sind nach dem Konzept auf der Sparkassenseite im Mittel 2,40 Meter breit, auf der Rathausseite nur 1,50 Meter, an manchen Stellen nur 1,20 Meter. 85 Parkplätze in Längsrichtung und zwei 1,50 Meter breite Verkehrsinseln sieht der erste Entwurf vor, zu dem es aber laut Koschnick noch Alternativen gibt. Zwei Platanen im Bereich der Tankstelle müssten wegen der Kanalarbeiten auf jeden Fall weichen. Je nach Ausbauvariante kämen weitere fünf Bäume hinzu. Auf etwa 900 000 Euro taxierte Koschnik die Kosten für die Sanierung. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ausbauformen seien nicht so groß. Mit großer Zufriedenheit nahmen die Politiker die Präsentation zur Kenntnis.



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