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Laufmöller: Nicht große Sensationen, sondern touristische Juwelen fördern

Rodenberg bei "Leader" mit dabei

Samtgemeinde Rodenberg (tes). Der Samtgemeinderat Rodenberg hat sich einstimmig für eine Beteiligung an der "Leader plus"-Entwicklungsstrategie "Schaumburger Land" entschieden. Die Eigenmittel zur Kofinanzierung der im regionalen Konzept vorgesehenen Projekte werden in den kommunalen Haushalten 2008 bis 2013 bereitgestellt.

veröffentlicht am 25.10.2007 um 00:00 Uhr

"Wir wollen nicht die großen Sensationen, sondern touristische Juwelen wie den Feggendorfer Stolln fördern", verdeutlichte Lauenaus Bürgermeister Heinrich Laufmöller die Rodenberger Anliegen. Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann nannte zudem das Dorfgemeinschaftshaus Pohle und die alte Schule in Soldorf als mögliche Projekte, aber auch allgemeinere Zielsetzungen wie Arbeiten an Grünabschnitten. Die Mittel werden nach projekt- oder maßnahmenbezogenen Einzelbeschlüssen vergeben. Obwohl seitens der CDU Skepsis vorherrschte, wie viele von den anvisierten Projekten umgesetzt werden können, votierte der Samtgemeinderat Rodenberg einstimmig für eine Bewerbung. Eine Entscheidung auf Landesebene wird für Jahresende erwartet. Die Umsetzungsphase läuft bis 2013. 30 ausgewählte Regionen sollen mit jeweils zwei Millionen Euro EU-Fördermitteln bei örtlichen und regionalen Projekten unterstützt werden. Nochmals zwei Millionen Euro müssen die Kommunen als so genannte Kofinanzierung aufbringen. Davon übernimmt der Landkreis 50 Prozent, der Rest sollen projektbezogen die Gemeinden und Samtgemeinden hinlegen. Hinzu kommen Kosten für das Regionalmanagement in Höhe von 2800 Euro pro Kommune und Jahr. Der Förderzeitraum dauert von 2007 bis 2013. Als Bewerbungsgrundlage haben Vertreter aus zehn Gemeinden und Samtgemeinden gemeinsam ein Regionales Entwicklungskonzept (REK) auf den Weg gebracht. In drei Arbeitsgruppen "Land- und Forstwirtschaft, Wirtschaft, Energie, Umwelt", "Siedlung, Versorgung, Soziales" sowie "Kultur, Tourismus und Naherholung" sind Vorschläge erabeitet worden. Ziel ist eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Gebietes.



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