weather-image
17°
Benefizkonzert bei den "Kronenwerken" wird zum Erfolg

Rock aus der Region und Hippes aus Hamburg

Bückeburg (mig). Rock aus der Region und Hippes aus Hamburg: Mit einer guten Mischung aus handgemachter Musik und neuem Elektrosound haben die Veranstalter eines Benefiz-Open-Airs auf dem Kronenwerks-Gelände hinter dem Bückeburger Bahnhof genau den richtigen Ton getroffen.

veröffentlicht am 19.09.2008 um 00:00 Uhr

Abgespact: Juri Gagarin. Foto: mig

Der "Publikumspreis" aller acht beteiligten Bands gebührte dabei eindeutig dem Kosmonauten-Duo "Juri Gagarin" aus Hamburg. Das Kosmonauten-Duo ging mit fettem Elektro-Sound an den Start - und hatte schnell sämtliche Besucher auf der Tanzfläche. An ihren spacig-blauen Synthesizern sorgten Sergej und Arnold schon gleich zu Beginn für einen echten Knalleffekt. Zunächst zogen sich die beiden Musiker original russische Uniformen über - anschließend lauschten sie der sowjetischen Nationalhymne. Nach dem Marsch, genügte ein Knopfdruck, um eine härtere Gangart einzulegen. Mit Elektro-Sound vom Feinsten spielte sich das Duo auch in die Herzen der zahlreichen Punk-Rockfans. Der treibende Rhythmus, artistische Keyboard-Solos à la Kraftwerk und abgespacte Samples sorgten dafür, dass in der kalten Kronenwerks-Halle die Post abging. Gute handgemachte Musik gab es dagegen von den meisten anderen Bands. Tollen Punkrock von Sotu (Bad Nenndorf) beispielsweise, Reggae von Mr.ChinChillah (Hannover), Rock von Birdheads Journey (Obernkirchen) und Rasayana (Rinteln) oder HipHop von Diamond City (Minden). Insgesamt ein gelungener Mix verschiedener Musikrichtungen - den Besuchern gefiels sichtlich. "Wir wollten Bands aus der Umgebung ein Forum bieten, aber auch bekanntere Bands hierher holen", freuten sich die Veranstalter Markus Kohlmeier, Annabelle Harkat und Fabian Sittaroüber den Erfolg des Open Airs. Besonders schön: Nach Abzug der Unkosten werden sämtliche Einnahmen an "Viva con Agua" und "Rollis für Afrika" gespendet.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare