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Förderverein der Feuerwehr Emmerthal präsentiert buntes Programm in Hämelschenburg

Rittergut im Zeichen des Brandschutzes

Hämelschenburg (ubo). Überaus zufrieden waren die Besucher, die die Veranstaltung des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Emmerthal zum Thema Brandschutz besuchten. Sehr gut gefiel es Petja und Joscha Koch: „Besonders die Feuerlöscher waren cool“, waren sie sich einig. Auch Gabriele Bodenberger war angetan: „So ein Tag ist mal etwas anderes und man lernt die Feuerwehr kennen“, sagte sie sich während des Rundgangs im Gutshof Hämelschenburg.

veröffentlicht am 21.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 14:21 Uhr

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Die Klänge des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Welsede sprachen besonders Olivia und Emily Aust an: „Gute Musik und sehr amüsant“, meinten die jungen Damen unisono. Damit hatte der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Emmerthal den Nerv der Besucher getroffen.

Zum ersten Mal veranstaltete der Förderverein, der am 25. November letzten Jahres ins Leben gerufen wurde, den Tag des Brandschutzes. Im Innenhof des Rittergutes Hämelschenburg hatten die Gemeindefeuerwehr Emmerthal, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der Flecken Coppenbrügge Einsatzfahrzeuge ausgestellt. „Besonders bei den Feuerwehrautos wollten wir durch die Gegenüberstellung von älteren und neuen Modellen zeigen, wie die Entwicklung im Brandschutz fortgeschritten ist“, so der Vorsitzende des Fördervereins, Wolfgang Meyer.

Um die Zusammenarbeit zu dokumentieren, beteiligten sich neben der Jugendfeuerwehr Emmerthal auch der DRK-Ortsverein und die Bereitschaft Hameln an dem Brandschutztag, Unter der Leitung von Wolfgang Bierwagen schminkte Anabel Smith von der Abteilung realistische Unfalldarstellung. Sie schminkte Julia Stellmann wirklichkeitsnah einen Fremdkörper in die Hand und einen Unterarmbruch, mit dem das DRK und die Besatzung des Intensivmobils die Verletztenversorgung anschaulich demonstrierten. Vorführungen mit Pulver-, Wasser- und Kohlensäureschneelöscher rundeten neben Spielen für die Kinder das Programm ab.

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Begonnen hatte der Tag des Brandschutzes mit einem Gottesdienst, den Pastor Detlef Richter leitete. In seiner Predigt ging der Geistliche auf die Arbeit der Feuerwehren ein, die auch manchmal unkonventionelle Wege beschreiten müssten, um anderen zu helfen. „Wie man sich bei der Feuerwehr auf die anderen verlassen muss, so kann man sich auch auf Gott verlassen“, sagte der Pastor.

Mit der Besucherzahl zeigten sich die Organisatoren zufrieden. „Es war ein ständiges Kommen und Gehen“, freute sich der Vorsitzende Wolfgang Meyer. „Mit dem Tag wollten wir zeigen, was die Feuerwehren vorhalten“, fasste der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Ludolf von Klencke, zusammen. Dieses Fazit unterstützte auch Besucher Rudolf Söffge: „Es ist gut, dass die Feuerwehr zeigt, was sie leistet. Ohne die Feuerwehren würde in den Orten etwas fehlen“.

Die Feuerwehr zeigte in Hämelschenburg den Besuchern, wie man einen Feuerlöscher richtig benutzt. Auch die Kinder durften ran, und erprobten sich als Brandbekämpfer (Foto unten).

Fotos: ubo



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