weather-image
24°
×

Risiken durch Kernkraft werden deutlich überschätzt

Was täten wir nur ohne das unermüdliche Unterfangen der Grünen in Niedersachsen, uns immer wieder in Unruhe zu versetzen? Vermutlich würden wir einfach etwas beruhigter leben und vielleicht würde sich der eine oder andere Bürger fragen, ob es so sinnvoll ist, Kernkraftwerke vor Kohlekraftwerken vom Netz zu nehmen und zu verschrotten.

veröffentlicht am 27.12.2019 um 18:15 Uhr

Autor:

Zu: „Zu wenig Jodtabletten für die Region?“, vom 3. Dezember
Aber das weiß der Grüne effektiv zu verhindern. So erst jüngst wieder geschehen in Form eines halbseitigen Artikels, der warnt: Die Jod-Tabletten in Niedersachsen reichen nicht!

Zu diesem Schluss kommt die stellvertretende Vorsitzende der Grünen im Landtag, Miriam Staudte. Frau Staudte würde am liebsten Jodtabletten an alle Bundesbürger verteilen.

Wer sich damit auseinandersetzen möchte (www.jodblockade.de) lernt schnell, dass dies überhaupt keinen Sinn ergibt: Aus medizinischen Gründen ist eine Einnahme nur für bestimmte Personengruppen sinnvoll und darf überhaupt nur erfolgen, wenn eine tatsächliche Gefahr in Form einer „radioaktiven Wolke“ bestünde, worüber die Katastrophenschutzbehörde informieren würde.

Das sieht die deutsche Strahlenschutzkommission so und das spiegelt sich auch in den Katastrophenschutzmaßnahmen in Niedersachsen wider – mehr noch: Aus der Antwort des Innenministeriums geht hervor, dass in Niedersachsen ein Schutzniveau existiert, das über die Empfehlungen der Strahlenschutzkommission hinausgeht. Und so werden künftig bei einem extrem unwahrscheinlichen Unfall in Niedersachsen alle unter 45-Jährigen – immerhin 4,2 Millionen Bürger – unabhängig davon, ob sie innerhalb von 100 Kilometern um ein Kernkraftwerk leben oder nicht, mit Jod-Tabletten versorgt. Die Vorräte hierfür sind in den Landkreisen mehr als vorhanden. Dass es überhaupt zu einem solchen Unfall kommen könnte, ist wegen der robusten Auslegung deutscher Kernkraftwerke einerseits, der technologischen Unterschiede zu den verunfallten Kernkraftwerken andererseits und nach menschlichem Ermessen ausgeschlossen – wie mehrere unabhängige Überprüfungen auf deutscher und europäischer Ebene nach dem Unfall von Fukushima (z. B.: www.ensreg.eu) zeigten. Es ist diese Propaganda der Grünen, gefördert von einer ideologisch getriebenen Berichterstattung, die in Deutschland mitunter dazu geführt hat, dass die Risiken durch Kernkraft deutlich überschätzt werden.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt