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Bauarbeiten für erste Klärschlammvererdungsanlage im Zeitplan / Tag der offenen Tür im Oktober

Riesiges Loch klafft am Klärwerk Bernsen

Bernsen (la). Zwei Monate sind seit dem Baubeginn für die erste Klärschlammvererdungsanlage im Landkreis Schaumburg vergangen. Seitdem haben die Baggerführer der Firma Bohlen& Doyen aus Wiesmoor auf dem Gelände neben dem Klärwerk riesige Erdmassen bewegt.

veröffentlicht am 22.06.2007 um 00:00 Uhr

Die Beete für die Klärschlammvererdungsanlage in Bernsen sind be

Zunächst musste die abschüssige 10 000 Quadratmeter große Fläche auf zwei Ebenen begradigt werden. Dann wurden im oberen Bereich ein Beet und im unteren zwei nebeneinander liegende Beete von je rund 3000 Quadratmetern Größe angelegt. In den dazwischen aufgeschütteten Wällen liegen die Beschickungsleitungen. Demnächst werden die Drainagekörper eingelegt und das Pflanzensubstrat aufgebracht. Im August sollen dann die Schilfrohrpflanzen (Phragmites australis) gesetzt werden. Wenn diese angewachsen sind, wird der Klärschlamm, der bei der Aufbereitung des Abwassers entsteht, auf die Beete geleitet. Die Schilfpflanzen entwässern den Schlamm auf biologische Weise. Im Verlauf mehrerer Jahre entsteht so Erde, die Humusprodukten ähnelt. Die drei Beete werden einige Jahre nach der Inbetriebnahme rhythmisch bestellt. Ein Beet wird geräumt, während in zwei Beete Klärschlamm geleitet wird. Rund 300 000 Kubikmeter Abwasser aus 7000 Haushalten werden in der Kläranlage Auetal in Bernsen aufbereitet. Betrieben wird die Kläranlage vom Wasserverband Nordschaumburg, der auch die Klärschlammvererdungsanlage bauen lässt und dafür rund 650 000 Euro investiert. Im Oktober dieses Jahres soll die Anlage in Betrieb genommen werden. "Dann wird das ganze Gebiet wieder grün sein", verspricht Werner Volker, Geschäftsführer des Wasserverbandes Nordschaumburg. Die Einweihung wird mit einem Tag der offenen Tür gefeiert, um allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich zu informieren.



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