weather-image
HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf zu Gast in Liebenau / VfL Bad Nenndorf II empfängt JG Oyle

Riechert warnt: "Das wird kein Zuckerschlecken!"

Handball (mic/hga). Nach dem riesigenÜberraschungserfolg in Warmsen mit insgesamt nur sechs Spielerinnen geht es für die Handballerinnen des VfL Stadthagen im Kellerduell der WSL-Liga bei der Reserve des MTV Großenheidorn um ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

veröffentlicht am 04.11.2006 um 00:00 Uhr

Anne Leuteritz (l.) hat mit der HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf einen

Großenheidorn II - Stadthagen. "Wir fahren nicht in die Seeprovinz, um zu verlieren! Ich hoffe auf eine komplette Mannschaft. Wir wollen nicht absteigen", gibt sich VfL-Trainer Roland Stenzel kämpferisch. Mit dem gleichen Elan und Kampfgeist wie in der Vorwoche will die VfL-Rumpftruppe dem sieglosen Schlusslicht energisch entgegentreten. Das Hauptaugenmerk bei der jungen MTV-Riege von Trainerin Susanne Schünemann gilt den Haupttorschützinnen Annika Bonnet und Kirsten Geisthardt. Der VfL muss weiterhin auf Britta Bredemeier verzichten. Dafür rückt Anne-Kathrin Umlauf wieder im die Stammformation. Anwurf: Sonntag, 15.15 Uhr. Liebenau II - Fuhlen-Hess. Oldendorf. Nach dem 26:24-Derbytriumph im Spitzenspiel der WSL-Ligaüber den TC Hameln ist die Stimmung bei den Handballerinnen der HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf blendend. Mit einem doppelten Punktgewinn bei der sieglosen Reserve des SV Aue Liebenau würde die Kurve der Weserstädterinnen weiter steil nach oben zeigen. Doch beim Aufsteiger und Tabellenvorletzten erwartet die Schützlinge von HSG-Trainer Dirk Riechert kein Zuckerschlecken! Die griffigen Gastgeberinnen haben keine Angst und werden nicht mit zittrigen Beinen auflaufen. Das bekam auch der Tabellenzweite JG Oyle beim 18:17-Heimsieg zu spüren. Aus einer kompakten SV-Deckung muss die Riechert-Truppe vor allem auf die flinke und treffsichere Außenspielerin Wiebke Olthage aufpassen. Anwurf: Samstag, 14.15 Uhr. Auhagen - Alfeld. Der MTV Auhagen hat in der WSL-Oberliga die Chance, durch einen Heimsieg gegen den SV Alfeld den dritten Sieg in Folge zu landen. Ein erneuter Heimsieg würde den momentanen vierten Tabellenplatz mindestens zementieren, ein weiteres Aufrücken in der Tabelle ist denkbar. Die Gäste stehen nach ihrem 24:20-Heimsieg über den VfL Bad Nenndorf II auf dem siebten Tabellenplatz und werden für den MTV ein ernst zu nehmender Gegner sein. Ein hohes Selbstvertrauen spricht für den MTV, der gerade im taktischen Bereich einige Varianten hinzu gewonnen hat. Zuvorderst jedoch wird die Abwehr gefragt sein, hier muss und soll der Grundstein für den Heimsieg gelegt werden. Langsam entspannt sich auch die personelle Situation etwas, so dass MTV-Coach Saulius Tonkunas mit gebremsten Optimismus auf die anstehende Aufgabe blickt. Anwurf: Sonntag, 17.30 Uhr. Bad Nenndorf II - Oyle. In der WSL-Oberliga hat der VfL Bad Nenndorf II Heimrecht gegen den Aufsteiger JG Oyle. Nach der 20:24-Auswärtsniederlage beim SV Alfeld kann das Ziel von Mannschaft und Trainerin Svenja Sievert-Gattner nur "Heimsieg" heißen. Am vergangenen Wochenende zeigte sich, dass die VfL-Reserve Mühe hatte, nach einer dreiwöchigen Spielpause wieder den Rhythmus zu finden. Erst in Hälfte zwei war der VfL richtig wach, das sollte sich gegen die JG Oyle nicht wiederholen. Der Aufsteiger spielt bislang eine gute Saison und hat sich inzwischen auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben. Als Tabellensechster ist der VfL richtig gefordert, soll der Kontakt zum oberen Tabellendrittel nicht gänzlich abreißen. Dabei hofft Sievert-Gattner, dass die Zahl der Pfosten- und Lattentreffer doch deutlich sinkt, die Chancenverwertung allgemein besser wird. Anwurf: Sonnabend, 18.30 Uhr (VfL-Dorado-Halle).

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare