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"Alle unter einem Dach" zeigt Ausstellung "Wurzeln in der Fremde - in Bückeburg zuhause"

Richtiger Schritt gegen Fremdenfeindlichkeit

Bückeburg (bus). "Wurzeln in der Fremde - in Bückeburg zuhause" lautet das Motto einer Ausstellung, die derzeit in der Sparkassengeschäftsstelle Lange Straße gezeigt wird. Die von der Bückeburger Initiative gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz "Alle unter einem Dach" initiierte Zusammenstellung sei ein richtiger Schritt, fremdenfeindlichen Entwicklungen entgegenzuwirken, stellte Bürgermeister Reiner Brombach im Rahmen der Eröffnung fest. "Es ist unser Anliegen, ausländischen Mitbürgern das Gefühl zu vermitteln, dass sie bei uns willkommen sind", sagte Brombach.

veröffentlicht am 12.06.2008 um 00:00 Uhr

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Von den etwa 21 000 Bückeburgern sind nach Angaben des Bürgermeisters rund 1000 Personen ausländischer Herkunft, die Statistik weise insgesamt 72 unterschiedliche Nationalitäten aus. "Das Funktionieren von Gemeinschaft", unterstrich der Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy, "bedingt Aufgeschlossenheit und wechselseitige Anerkennung der Souveränität des jeweiligen Gegenübers." Wer die Werte und Normen unserer Gesellschaft anerkenne, sei hier herzlich willkommen. Für die Initiative gaben Stephan Hartmann und Irmgard Klingst zu verstehen, dass mit der Aktion Schüler in ihrem demokratischen Handeln bestärkt und bei der Weiterentwicklung ihres Toleranzbewusstseins unterstützt werden sollen. Die noch bis einschließlich Dienstag, 24. Juni, laufende Ausstellung zeigt etwa drei Dutzend Arbeiten von Schülern der achten und neunten Klassen von Herderschule und Gymnasium Adolfinum. Die jungen Künstler nähern sich der Themenstellung auf mannigfaltige Weise. Kunstpädagoge Jürgen Welker (fürs Gymnasium) sowieChristiane Marx und Klaus Maiwald (für die Realschule) lobten die oftmals sehr gelungene Umsetzung. Ernst Kastning, der die mit der Initiative kooperierende Arbeiterwohlfahrt vertrat, stellte das vielfältige Engagement von "Alle unter einem Dach" heraus. Die interkulturell agierende Gemeinschaft ist 2001 und 2003 im Rahmen des Wettbewerbs "Bündnis für Demokratie und Toleranz" als hervorragendes Projekt mit Geldpreisen ausgezeichnet worden. Sie macht sich für den Abbau von Vorbehalten und Ängsten in der Bückeburger Bevölkerung stark. Entstehende Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz sollen aus den Köpfen der Mitmenschen verdrängtund durch positive Erlebnisse und Erfahrungen mit dem vermeintlich Fremden ersetzt werden.



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