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Bestehende Arbeitsgemeinschaft ist ab Ende des Jahres kein rechtsfähiger Verein mehr / Landesverband erhält die Satzungshoheit

Rheuma-Liga AG Bad Münder-Springe sucht ehrenamtliche Helfer

Bad Münder (gho). Annedore Rotermund hatte einerseits nur über erfreuliche Entwicklungstendenzen in der Rheuma-Liga Arbeitsgemeinschaft Bad Münder-Springe zu berichten. Andererseits hatte die passionierte Vorsitzende aber ein gehöriges Stück Überzeugungskraft aufzubieten, um den vielen Mitgliedern zur Jahreshauptversammlung im vollen Martin-Schmidt-Saal die tiefgreifenden Strukturänderungen innerhalb des Verbandes klarzumachen.

veröffentlicht am 26.04.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 16:41 Uhr

Es galt immerhin, einen sogenannten Vorratsbeschluss herbeizuführen, der besagt, dass die bestehende Arbeitsgemeinschaft Bad Münder/Springe mit dem 31. Dezember 2012 aufgelöst wird. Damit hat die Arbeitsgemeinschaft keinen eigenen Vorstand mehr, sondern als Ansprechpartner ein Leitungsteam, und sie ist kein rechtsfähiger Verein mehr. Hintergrund seien, so Rotermund, Veränderungen im Haftungs- und Steuerrecht. Die Satzungshoheit läge dann ausschließlich beim Landesverband der Rheuma-Liga Niedersachsen e.V. Die Vorsitzende versicherte ihren Mitgliedern, dass im Alltagsgeschäft der hiesigen Arbeitsgemeinschaft von diesen Veränderungen nichts zu spüren sein werde.

Im Ausblick auf 2013 jedoch zeichneten sich allerdings dunkle Wolken am Horizont ab und machten Annedore Rotermund „zugegeben schon schlaflose Nächte“, wenn sie an die Neuwahlen denke. Sie selbst werde nächstes Jahr 70 und möchte nach 30 Jahren Ehrenamt gern noch einige „schöne Jahre ohne Terminkalender leben“. Renate Strube wird 2013 als Funktionstrainerin aufhören, ebenso wie verschiedene Vorstandsdamen ihr Ausscheiden bei der nächsten Wahl angekündigt hätten, unter anderen Ingrid Hochheimer-Kewel, die das wichtige Amt der Schatzmeisterin bekleidet. Annedore Rotermund appellierte deshalb inständig an die Mitglieder, sich für ein Ehrenamt zu melden, auch wenn jemand bisher keine Berührungspunkte mit der Rheuma-Liga gehabt habe.

In der Mitgliederentwicklung der AG zeichne sich erneut eine leichte Steigerung um 2,5 Prozent ab auf jetzt 1902 Mitglieder, von denen nahezu 75 Prozent Frauen und 25 Prozent Männer seien. Allen zugute käme das Motto der Liga „Beratung, Begegnung, Bewegung“.

Eingangs hatte die Vorsitzende 62 Mitglieder für 10-jährige, 15 Mitglieder für 15-jährige und 13 Mitglieder für 20-jährige Verbandstreue mit Urkunde und Blumenstrauß ehren können. Der Haushaltsplan in Höhe von 211 100 Euro, von Ingrid Hochheimer-Kewel vorgetragen, wurde einstimmig angenommen und beschlossen. In seinen Grußworten hatte der stellvertretende Bürgermeister von Bad Münder, Uwe-Peter Keil, mit einem kleinen geschichtlichen Exkurs zum Thema Rheuma die Zuhörer auf seiner Seite. Seinem Anspruch als Heilbad müsse Bad Münder unbedingt mit dem Erhalt des PTC gerecht werden. Sein Kollege aus Springe, Wilfried Nikolay, unterstützte die Forderung, auch in Zeiten klammer Kassen die Therapiemöglichkeiten im dortigen Hallenbad zu erhalten.



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