Die wegfallenden Zimmerkapazitäten im Haupthaus können so kompensiert werden. Zudem kann die Klinik die Zahl der Mitarbeiter halten. Peer Kraatz, Geschäftsführer des Staatsbades Nenndorf, und Erhard Steege, Verwaltungsdirektor der Rheuma-Klinik, sind zufrieden, dass sich ihnen diese Lösung angeboten hat. Wie sie mitteilen,ist nach Verhandlungen mit dem Insolvenzverwalter der ehemaligen Rheuma-Kurklinik Schaumburg ein Mietvertrag über 20 Monate zustande gekommen. Um die Qualitätsstandards aufrecht zu erhalten, haben sie das Gebäude an der Horster Straße 17 innerhalb von nur sechs Wochen für ihre Zwecke umgebaut und den Investitionsstau beseitigt.
Sogar das Klinikschild mit entsprechendem Logo prangt bereits am Haus, und Prospekte für die Dependance hat die Klinik in der kurzen Zeit ebenfalls drucken lassen. Auch wenn die Gäste noch das eine oder andere vermissen - wie Steeges Nachfragen ergaben, kann sich die Leistung nach Meinung des Klinikleiters sehen lassen. "Die Mitarbeiter, die vieles nebenbei erledigt haben, haben uns dabei sehr geholfen", sagt Steege. Kraatz lobt die Wahl des Standorts. "Wir haben mit dem Objekt gute Grundvoraussetzungen vorgefunden", sagt der Staatsbad-Chef.
90 Zimmer stehen an der Horster Straße zur Verfügung, 56 ausschließlich für die Patientenbelegung. 15 Therapeuten sind dauerhaft in der Dependance eingesetzt, darunter Krankengymnasten, Masseure, Badehelfer für die Abgabe von Vliespackungen auf Haslauerliegen. Es gibt ein Bewegungsbad, eine Gymnastikhalle und Vortragsräume, diealle renoviert wurden.
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