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Sparkassen und DLRG fördern Kurse /Einstieg noch möglich

Rettungsschwimmer gesucht

Hameln. Der vergangene Sommer hat es leider wieder gezeigt: je sonniger das Wetter, desto mehr Ertrinkungstote werden beklagt. 2013 ertranken bis Mitte August 41 Menschen in Niedersachsen (361 in Deutschland). Im gesamten Vorjahr waren es 49 Personen. Deshalb fördern die Sparkassen und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ab sofort die Ausbildung zusätzlicher Rettungsschwimmer in Niedersachsen. Das Projekt heißt „Gemeinsam Retten+111“.

veröffentlicht am 20.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 14:21 Uhr

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„Ziel ist es, landesweit 111 zusätzliche Rettungsschwimmkurse anzubieten“, so Landesverbandspräsident Andreas Bernau. Insgesamt sollen so über 1500 Jugendliche zusätzlich das Rettungsschwimmen erlernen, damit sie anderen helfen können. „Leider ertrinken noch immer viel zu viele Menschen. Dagegen wollen wir etwas tun.“ Je nach Art des Kurses und Alter der Teilnehmer kann der Junior-Retter (ab 10 Jahre), das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Bronze (ab 12 Jahre) oder in Silber (ab 15 Jahre) absolviert werden. Davon abhängig werden verschiedene Transport- und Abschlepptechniken erlernt, Fertigkeiten zur Vermeidung und Befreiung aus Umklammerungen, Schwimmen in Kleidung, diverse Tauchvarianten und Erste Hilfe. Darüber hinaus will die DLRG die Jugendlichen auch langfristig für Aufgaben innerhalb der Gesellschaft gewinnen. „Wir haben tolle Angebote: Tauchen, Rettungssport, Strömungsrettung, hubschraubergestützte Wasserrettung, Katastrophenschutzhilfe ..., da ist für jeden, der sich engagieren will, etwas Interessantes dabei“, meint Bernau.

Seit 100 Jahren setzen sich die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer der DLRG für die Reduzierung der Ertrinkungsfälle ein. Und das erfolgreich: Ertranken im Gründungsjahr 1913 jährlich noch um die 5000 Menschen im Deutschen Kaiserreich, waren dies 2012 nur noch 383. Kontinuierlich arbeitet die DLRG an ihren Kernaufgaben: Der Schwimmausbildung, der Rettungsschwimmausbildung und der Aufklärung über die Gefahren im und am Wasser. Schwimmen zu können, ist der grundlegende Schutz vor dem Ertrinken.

Rettungsschwimmen dient der Eigen- und Fremdrettung im Wasser. Kennt man die Gefahren des Wassers, lassen sich die Folgen des eigenen Handelns besser abschätzen. Um weiterhin die Strände der Ost- und Nordsee, ihrer Inseln sowie der vielen Seen und Flüsse zum Schutz der Bevölkerung mit Rettungsschwimmern bewachen zu können, muss für Nachwuchs gesorgt werden.

Die DLRG-Ortsgruppe Hameln e. V. unterstützt das Förderprojekt mit einem Rettungsschwimmkurs, der seit dem 5. Februar jeweils mittwochs ab 19 Uhr im Hallenbad Einsiedlerbach stattfindet. Ein späterer Einstieg ist jederzeit noch möglich.

Interessierte wenden sich bitte an Friederike John unter tl@hameln.dlrg.de.

In den Rettungsschwimmkurs der DLRG Ortsgruppe Hameln im Hallenbad Einsiedlerbach – immer mittwochs um 19 Uhr – können Interessierte noch einsteigen.



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