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„Rempeleien hat es immer gegeben“

Ihre Schule sieht sie zu Unrecht an den Pranger gestellt „Wir haben hier keine Atmosphäre der Angst“, sagt Christiane Marx, Leiterin der Herderschule in Bückeburg. Ein NDR-Bericht hat kein gutes Bild von der Situation in der Realschule gezeichnet, die darin quasi als Quelle des jugendlichen Rechtsradikalismus in Bückeburg hingestellt wurde. Zwar sei nicht zu leugnen, dass es Neonazis an der Schule gebe, die ihre Gesinnung in der Kleidung oder auch durch Äußerungen im Unterricht zur Schau trügen. Marx sehe jedoch kein grundsätzliches Problem mit rechter Gewalt – auch wenn die Schulleiterin sich nicht dafür verbürgen möchte, „jede Rempelei auf den Gängen“ im Blick zu haben. „Außerdem hat es Rempeleien immer gegeben“, sagt Marx. Schüler hätten ihr nach dem Fernsehbericht versichert, für wie übertrieben sie dessen Darstellungen gehalten hätten. „Unsere Schule wurde da als Nazi-Schule hingestellt“, habe einer geschrieben. „Und das ist sie nicht.“

veröffentlicht am 24.03.2012 um 15:00 Uhr
aktualisiert am 27.11.2012 um 11:31 Uhr



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