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Schützen bilden dafür Arbeitskreis / Toilettenanlage an der Lieth wird zum Schützenfest fertig

Rekordversuch: Menschenkette mit Zylindern?

Obernkirchen (sig). Eigentlich wollten sich die Mitglieder des Führerkorps der Obernkirchener Bürgerschützen ganz auf das bevorstehende Schützenfest konzentrieren. Diesem Zweck diente die Zusammenkunft im "Krug zum grünen Kranze". Aber dann hielt Stadtkommandant Anke einen Antrag von Horst Völkening in den Händen, in dem es darum ging, ins Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen zu werden. Kein Wunder, dass er damit eine angeregte Diskussion auslöste.

veröffentlicht am 03.05.2007 um 00:00 Uhr

Stadtkommandant Wolfgang Ankeüberreicht dem neuen Stabszahlmeist

Auf welche Weise glaubt das an diesem Abend abwesende Führerkorpsmitglied, auf die Bergstadt und ihre Bürgerschützen aufmerksam machen zu können? Seine Anregung lautete: Man sollte zum Auftakt des Festes auf dem Marktplatz eine Menschenkette mit Personen bilden, die einen schwarzen Zylinder tragen. Damit es sich auch wirklich lohnt, sollten auch Bürgerschützen aus den Nachbarstädten daran teilnehmen können. Angesichts dieser Idee kamen die Mitglieder des Führerkorps ins Grübeln. Macht das Sinn? Gab es das nicht schon? Und wenn ja - wie viele Zylinderträger kämen da zusammen? Sind wir nicht viel zu klein für ein solches Vorhaben? Solche und ähnliche Fragen schwirrten durch den Raum. Aber einfach zu den Aktien wollten selbst die Vertreter der Stadt diesen Antrag nicht. "Das ist vielleicht eine Chance, unsere Stadt weitüber ihre Grenzen hinaus ins Gespräch zu bringen", meinte Bürgermeister Oliver Schäfer. Ratsvorsitzender Horst Sassenberg sieht das ebenso. Er und Stadtkommandant Wolfgang Anke sprachen sich dafür aus, Ehrenbürgermeister Adolf Bartels mit der Aufgabe zu betrauen, einen Arbeitskreis zur Klärung dieser Angelegenheit zu bilden. Zuerst geht es einmal um die Klärung, ob es einen solchen Rekordversuch schon einmal gegeben hat - und wenn ja, will man wissen, mit wie vielen Personen er abgelaufen ist. Den Freitag als Auftakt des Schützenfestes mit dem feierlichen Großen Zapfenstreich möchte das Führerkorps aber in jedem Fall nicht für eine solche "Gaudi" nutzen. Auf diese Vorschläge konnte sich die Versammlung dann auch einigen. Ein einstimmiges Votum erhielt der neue Stabszahlmeister Stephan Eckert, der sich bereits als Nachfolger des verstorbenen Wolfgang Schneider um die Finanzen des Obernkirchener Bürgerbataillons kümmert. Eckert gehört zum Rott "Hütte" und ist Hauptmann bei den Heeresfliegern in Achum. Das neue Vorstandsmitglied engagierte sich anschließend auch gleich beim Verkauf der Eintrittskarten für den Festball am Sonnabend, 7. Juli, und für den zwei Tage später folgenden Königsball. Stadtkommandant Wolfgang Anke ließ das Führerkorps wissen, dass die Idee, am Freitag vor dem Zapfenstreich noch eine Disko für die Jugend auf dem Marktplatz abzuhalten, nach Rücksprache mit den Rottführern nicht mehrheitsfähig ist. Anke informierte außerdem noch darüber, dass die Toilettenanlage bei der Lieth-Halle bis zumSchützenfest fertig gestellt sein wird. Der Bedarf an Tannen zum Schmücken der Straßen in der Innenstadt und der Eingänge zu den Rottlokalen ist rückläufig. In diesem Jahr haben die Rotts insgesamt nur 340 Bäume bestellt. Adjutant Klaus Scholz teilte mit, dass sie voraussichtlich aus dem Bückeberg kommen und nur von Männern abgesägt werden dürfen, die einedafür erforderliche Prüfung abgelegt haben. Dem Stadtkommandanten ist offensichtlich die Frist zwischen den Schützenfesten zu lang. Er ließ deshalb durchblicken, dass man sich im Stab Gedanken darüber mache, auch zwischen den beiden Jahren etwas zu unternehmen. Einzelheiten verriet er jedoch noch nicht. Vielleicht hört man dazu schon mehr bei der nächsten Zusammenkunft des Führerkorps am 15. Juni im "Krug zum grünen Kranze".



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