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Sopranistin Sarah Davidovic und Organist Siebelt Meier erfreuen die Bückeburger mit Händel

Reizvoll konzipierte "Einkehr" in der Kirche

Bückeburg . Die "Musik zur Einkehr" in der dicht besetzten Stadtkirche war diesmal besonders reizvoll konzipiert, denn sie präsentierte neben Siebelt Meier an der Orgel auch die aus Bückeburg stammende Nachwuchssängerin Sarah Davidovic.

veröffentlicht am 12.05.2007 um 00:00 Uhr

Autor:

Dietlind Beinßen

Mit dem lebhaften "Halleluja" eröffnete der Kantor das ganz auf Händel-Bearbeitungen abgestimmte Programm rasant. Hier wie auch in den weiteren Solowerken für Orgel führte Siebelt Meier die Register des Instruments abwechslungsreich und mit den unterschiedlichsten Farbvaleurs vor. Der sich anschließende massive "Marsch" aus "Scipio" und das geläufige "Arrival of the Queen of Sheba" aus "Solomon" wirkten bei dem Solisten ebenso gut aufgehoben wie das einschmeichelnde "Lascia ch'io pianga" aus "Rinaldo". Besonderes Interesse galt der ehemaligen Mitstreiterin im "Schaumburger Jugendchor", Sarah Davidovic, die jetzt bei der von der IMAS her bekannten Professorin Sabine Ritterbusch in Detmold studiert. Vorweg sei gesagt: Die junge Sopranistin belebte ihre Parts aus Händels "Messias" durch zarten, hellen Tonfall und wurde von Siebelt Meier anpassungsfähig, unter reicher Nutzung der dynamischen Schattierungsmöglichkeiten, an der Orgel begleitet. Mit beachtlicher Intensität (und Intimität) verhalf die Vokalistin einleitend dem koloraturgespickten "Rejoice" zu Lebendigkeit, um sich dann mit weichem, intonationsrein geführten Sopran dem subtileren "Wie lieblich ist der Boten Schritt" zuzuwenden. Als Variante fügte sie später - innig im Tonfall und in schöner Textausdeutung - "Ich weiß, dass mein Erlöser lebt" hinzu. Zum Finale gingen die heimischen Künstler eine hörenswerte Liaison mit der Händel-Partie "Wenn Gott ist für uns" ein und wurden nicht nur dafür durch anhaltenden Applaus belohnt. Ein kurzer, aber gehaltvoller Konzertvormittag.



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