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Bestandsaufnahme und Grenzbegehung in der Gemeinde Helpsen fällt überwiegend positiv aus

Reinhard Schaals letzter Schnatgang

Helpsen (svb). Rund 25 Interessierte haben sich zur jüngsten Grenzbegehung der Gemeinde Helpsen zusammengefunden. Treffpunkt war das Feuerwehrhaus in Kirchhorsten. Der Schnatgang, der schon lange nicht mehr exakt auf den Gemeindegrenzen verläuft, führt die Schnatgänger stets auf unterschiedlichen Pfaden zu Objekten, die aktuelle Gesprächsthemen sind.

veröffentlicht am 10.05.2011 um 00:00 Uhr

Ein Stopp wurde dieses Jahr an der neuen Krippe der Kindertagesstätte Bergkrug in Seggebruch eingelegt. Dort konnten sich die „Grenzgänger“ ein erstes Bild davon machen, wie die Kinder der Gemeinde dort in Zukunft untergebracht werden.

Der Rohbau ist fertig, die Inneneinrichtung sei bereits bestellt, sagte Rolf Harmening, Nienstädts Samtgemeindebürgermeister, der die Aufteilung der Räume erläuterte. Zwei Gruppenräume mit etwa 50 Quadratmetern Grundfläche stehen künftig für Kleinkinder bis zu drei Jahren zur Verfügung.

Bewusst wurden „kurze Wege“ zwischen Gruppenraum und dem dazugehörigen Schlafraum sowie dem Nassbereich (Wachzone) gewählt, so Harmening. Auch eine Küche werde in der Krippe installiert. Ende Juni soll die Einrichtung bezugsfähig sein, damit die erste Gruppe im August in die neuen Räume einziehen kann. Ob von Anfang an genügend Kinder für die zweite Gruppe angemeldet werden, konnte Harmening noch nicht sagen.

Auch die Gehle und die BMX-Bahn hinter dem Schulzentrum Helpsen bildeten Teil der Gemeindebesichtigung. Die Schnatgänger zeigten sich mit dem Gezeigten insgesamt zufrieden. Lediglich das Gewerbegebiet „An der Bahn“ sorgte für Unmut.

Es habe sich hinsichtlich des Gewerbes bisher nicht viel getan, meinte Bürgermeister Manfred Kesselring. Es sei in der heutigen Zeit nicht so einfach, dort neue Betriebe anzusiedeln. Die Attraktivität des Gewerbegebiets leidet unter dem unschönen Anblick eines Gebäudes an der Zufahrt zum Gelände, das seit einem Brandschaden leer steht und immer weiter verwildert.

Kesselring will aber alles daransetzen, „dass wir hier nicht so einen Schandfleck haben“. Er habe aber Hoffnung, dass sich auf den übrigen brachliegenden Baugrundstücken bald weitere Firmen ansiedeln.

Organisator Reinhard Schaal hatte auf halber Strecke eine Getränkepause und nach dem Rundgang einen Imbiss im Feuerwehrhaus vorbereitet. Er wird künftig nur noch „Mitläufer“ sein, weil er die Planung des Schnatgangs in jüngere Hände übergibt.



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