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Schulzentrum hat bereits Projektgruppe gebildet / Eltern können mitarbeiten: Infos am 29. September

Reinecke: "Endlich Planungssicherheit für IGS"

Obernkirchen (sig). Er hatte am Freitag nonstop fünf Stunden hintereinander Unterricht, aber so leicht wie an diesem Tag ist das Rektor Torsten Reinecke lange nicht mehr gefallen. Grund dafür war die Botschaft aus dem Niedersächsischen Kultusministerium, dass Obernkirchen endlich eine Integrierte Gesamtschule (IGS) bekommt. Seine erste Reaktion: "Jetzt haben wir die gewünschte Planungssicherheit!"

veröffentlicht am 13.09.2008 um 00:00 Uhr

In fester Zuversicht darauf, dass die geplante Errichtung einer IGS nicht noch im letzten Augenblick gestoppt wird, hatte der Schulleiter bereits zusammen mit zwölf Lehrkräften eine Planungsgruppe gebildet. Dazu gehört ein weiteres 20-köpfiges Gremium, das sich unter anderem mit dem Leitbild und den Inhalten befasst. Reinecke: "Wir wollen den Schülern eine umfassende Grundbildung bieten, dazu eine individuelle Förderung und auch ihre soziale Kompetenz stärken." Weitere Arbeitsgruppen befassen sich zum Beispiel mit der Unterrichtsgestaltung in heterogenen Lerngruppen. Unabhängig davon wird dafür gesorgt, dass die derzeitigen Haupt- und Realschüler weiterhin die ihnen zustehende ungeminderte Ausbildung erhalten. Die positiven Erfahrungen aus diesen beiden Schulzweigen fließen in das neue Konzept mit ein. Dazu gehören auch die Streitschlichter, die Buddys und die Busscouts. Zwölf Lehrkräfte befassen sich zurzeit im Rahmen von externen Fortbildungsmaßnahmen mit Fragen der Unterrichtsentwicklung. Dabei geht es auch darum, dass der Lehrer zunehmend in die Rolle des Moderators hineinwächst. Reinecke: "Es gibt auch ein Methodentraining, bei dem wir derzeit schon in beiden Schulzweigen recht gut aufgestellt sind. Unser oberstes Ziel ist es aber, unsere Schule in allen Bereichen noch besser zu machen." Mit der geplanten Fünfzügigkeit bekäme die IGS Obernkirchen dann im nächsten Jahr 150 Schüler hinzu. Das sei von den allgemeinen Unterrichtsmöglichkeiten her auch räumlich zu schaffen, versicherte Reinecke. Zusätzliche Gruppenräume allerdings wären wünschenswert und auch Arbeitszimmer für die Lehrkräfte,die in das Jahrgangssystem eingebunden sind. Das allerdings ist kein Hinderungsgrund für den Start nach den Sommerferien 2009: Ein, zwei Jahre könne man mit den bisherigen räumlichen Begebenheiten auskommen, meint Reinecke. Für die Haupt- und Realschüler ändere sich nichts: Dort laufe der Unterricht "normal weiter", erklärt Reineke. Elternvertreter aus Obernkirchen und dem weiteren Einzugsbereich der künftigen IGS sind am Montag, 29. September, um 19 Uhr in das Schulzentrum eingeladen worden. Sie sollen über den aktuellen Stand der Planungen unterrichtet werden. Außerdem wird interessierten Eltern die Möglichkeit geboten, in der IGS-Planungsgruppe mitzuarbeiten.

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