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Bauausschuss Bad Eilsen gibt den Plänen für das Gelände der Remise den letzten Feinschliff

Reihenhäuser werden kürzer - und höher

Bad Eilsen (tw). Der Bau des Caravan-Platzes auf dem Areal der früheren LVA-Gärtnerei rückt ein gutes Stück näher: Der Bauausschuss unter Vorsitz von Hans-Jürgen Winkelhake (SPD) hat bei seiner jüngsten Zusammenkunft im Haus des Gastes einstimmig empfohlen, dem Rat den B-Plan Nr. 25 "Remisengelände" zwecks Verabschiedung vorzulegen.

veröffentlicht am 10.02.2007 um 00:00 Uhr

Vor der Bückeberg-Klinik gibt's genug Platz für ein Mini-Wohngeb

Während der Sitzung erläuterte Landschaftsplaner Thomas Zerner (I-LEX, Bückeburg) den Politikern, was sich in der - endgültigen - Fassung ändern soll. Diese Änderungen betreffen mit Masse das geplante Mini-Wohngebiet an der Wiesenstraße. Laut Zerner gibt es eine Anfrage der benachbarten Bückeberg-Klinik, die einen etwa 4,5 Meter breiten Geländestreifen, der sich in etwa bis an die jetzigen Gewächshäuser erstreckt, kaufen respektive tauschen will. "Die Klinik will dadurch ihren Zufahrtsbereich verbessern", erklärt Bürgermeister Horst Rinne (CDU) dem Ausschuss. Als Konsequenz daraus können die drei gleich großen Reihenhäuser, die - irgendwann einmal - in Ost-West-Ausrichtung am Rande des Geländes gebaut werden sollen, nicht mehr die bislang angedachte Länge von jeweils 30 Metern haben. Aber: Ihre Firsthöhe soll um einen auf maximal 10,50 Meter angehoben werden; außerdem sollen Dachgauben zulässig sein. Die Objekte selbst dürfen als Wohnungen, aber auch als Sitz von Gewerbetreibenden dienen; darüber hinaus sind in ihnen Einrichtungen erlaubt, die den "gesundheitlichen, sozialen, kulturellen oder kirchlichen Zwecken" der Bad Eilser dienen. Neu festgesetzt haben die Politiker, dass dort auch eine Verwaltung ihren Sitz nehmen darf. Handwerksbetriebe sind dagegen ausdrücklich ausgeschlossen. Was die künftigen Fassaden der drei Gebäude betrifft, sind "Imitate", welche Mauerwerk oder andere natürliche Baumaterialien vortäuschen, untersagt. Als Farbtöne für das Eindecken der Dächer hat sich der Bauausschuss auf rotbraun, braun und dunkelbraun verständigt; Anthrazit ist dagegen verboten. Und: Glanzziegel, so genannte "Speckschwarten" sind wegen ihrer ins Auge stechenden Lichtreflektion ebenfalls unerwünscht. Im B-Plan gleichfalls festgeschrieben: Eine Erweiterung des Bauhofes, die eines fernen Tages nötig werden könnte, bleibt möglich. Für eine entsprechende Anbau-Option sieht der Plan eine Grundfläche von 200 Quadratmetern vor, die außerhalb des Überschwemmungsgebietes der Aue liegen.



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