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Grundstücksverkauf längs der Aerzener Forstgenossenschaft abgelehnt / Am Splenterbach wurden Bäume gepflanzt

Reherbruchweg kann jetzt ausgebaut werden

Reher (wj). Der Reherbruchweg wird auf einer Länge von 260 Metern in Mineralgemisch ausgebaut, dem von der GLL geplanten Wegebau in der Gemarkung Reher infolge der Flurbereinigung Aerzen wurde zugestimmt und einem Grundstücksverkauf in Größe von 740 Quadratmetern längs der Aerzener Forstgenossenschaft eine Absage erteilt.

veröffentlicht am 17.03.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 20:41 Uhr

Das waren die Hauptpunkte in der Generalversammlung des Realverbandes „Teilungs-und Verkoppelungsinteressenten Reher“. Die Regularien waren relativ schnell abgehandelt, der 1. Vorsitzende Bernd Schmidt beleuchtete die Aktivitäten in seinem Wirtschaftsbericht 2010, ergänzt durch das Protokoll von Fritz Erzgräber. So wurden der Durchgang an der „Tonkuhle“ und der dortige Querweg instand gesetzt und die Grabenräumung da, wo notwendig, durchgeführt. Der Splenterbach wurdeim Zuge der Flurbereinigung Reinerbeck verlegt und erhielt an seiner Westseite einen neuen Wirtschaftsweg mit breitem Rand- und Gewässerstreifen, an dem jetzt Baumanpflanzungen vorgenommen wurden. Das alte Bachbett wurde verfüllt, sodass jetzt durchgehend geackert werden kann.

Exakt, wie immer, der Kassenbericht von Rechnungsführerin Christa Winter. Die Prüfer Udo Redeker und Frank Volkmann hatten keine Beanstandungen, sodass dem Vorstand einstimmig Entlastung zuteil wurde. Zum neuen Kassenprüfer wurde Harald Uhlenbrock berufen. Im Programm für das Jahr 2011 steht der Ausbau des Reherbruchweges auf einer Länge von 260 Metern längs von „Pflugsterts Weiden“ in Mineralgemisch an erster Stelle. Hierfür gibt es 75 Prozent Zuschuss, der Rest geht zu- lasten des Realverbandes Reher. Moniert wurde allerdings, dass die Kosten noch nicht festliegen, dennoch stimmte die Versammlung ohne Gegenstimmen dem Vorhaben zu. Dringend notwendig sei auch die Reparatur der eingestürzten Wegeböschungen, weitere Erdmassen drohen abzurutschen. Außerdem müssten zwei Brücken des Reherbruchweges erneuert werden, da der Wasserdurchlass zu klein ist. Bei der Schneeschmelze kam es hier zu erheblichen Überflutungen. Dem von der GLL geplanten Wegebau in der Gemarkung Reher infolge des Flurbereinigungsverfahrens Aerzen, hier geht es um den Bereich unterhalb des Limberges, wurde ebenfalls ohne Gegenstimmen zugestimmt, nachdem hier 1. Vorsitzender Bernd Schmidt eingehend informiert hatte. Abgelehnt wurde dagegen der Verkauf eines vom Vorstand vorgeschlagenen Grundstücks in Größe von 740 Quadratmetern längs der Aerzener Forstgenossenschaft. Hier handelt es sich um eine als Graben ausgewiesene Fläche, die nur eine Breite von 1,17 Metern aufweist und längs des Weges verläuft. An dessen Erwerb war die Forstgenossenschaft interessiert, zur „Abrundung“ der Forstfläche, wie 1. Vorsitzender Cramer der Versammlung erläuterte. Die jedoch entschied mehrheitlich, dass dieser schmale Streifen in der Realverbandsfläche von Reher verbleiben soll.



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