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Spannendes Jahr für Ortswehr Kathrinhagen / Bianka Taube seit 25 Jahren aktiv

Regierungs-Unterstützung gefordert

Kathrinhagen (la). Kreisbrandmeister Klaus Peter Grote hat während der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Kathrinhagen eine klare Forderung an die Bundesregierung gestellt: "Wir brauchen mehr Geld für die Feuerwehren, die zu Einsätzen auf die Autobahn gerufen werden." Die Erlebnisse bei schweren Unfällen seien für die Einsatzkräfte nur schwer zu verarbeiten, aber vor allem finanziell würden die Kommunen an die Grenzen der Finanzierbarkeit stoßen. "Die Kommunen und die Feuerwehrkameraden werden im Regen stehen gelassen. Der Bund muss endlich tätig werden", forderte Grote. Große Hoffnungen auf zusätzliche finanzielle Mittel mache er sich aber nicht.

veröffentlicht am 13.02.2008 um 00:00 Uhr

Rolf Maschmeier (v.l.), Heinz Klietsch, Willi Stelling und Walte

"Die Feuerwehr ist dieälteste Bürgerinitiative, die wir kennen", sagte der stellvertretende Auetaler Bürgermeister Torben Sven Schmidt. Allerdings habe sich im Laufe der Jahre vieles verändert. "Aus den Brandlöschern ist eine universelle Einsatzgruppe geworden. Ein Job, den man nicht nebenbei erledigen kann", stellte Schmidt fest und dankte den Aktiven für ihr Engagement. "Eure Bereitschaft ist unser Ruhekissen. Deshalb stehen auch im Haushalt 2008 wieder 160 000 Eurofür die Feuerwehren bereit", so Schmidt. Zuvor hatte Ortsbrandmeister Ulrich Krummfuß auf ein "spannendes" Jahr zurückgeblickt. "Kaum hatten wir unsere neuen digitalen Meldeempfänger, schon gaben sie Alarm", erinnerte sich Krummfuß. 28 Einsätze leistete die Ortswehr beim Sturmtief Kyrill, ein Brand in Rolfshagen wurde gelöscht und beim Hochwasser im Landkreis Hildesheim waren die Kathrinhagener mit sechs Einsatzkräften dabei. Zwei Übungen im Zugverband ÖSA und drei im 3. Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd wurden absolviert sowie eine Großübung im Extertal. "Hier wurde ein Flugzeugabsturz simuliert", so Krummfuß. Außerdem haben die Feuerwehrleute an verschiedenen Wettbewerben teilgenommen, zwei Blutspendetermine und das Osterfeuer organisiert und Jugendwerbetage. "Insgesamt haben wir 101 Dienste mit 3431 Stunden geleistet", stellte Gruppenführerin Bianka Taube fest. Jugendwartin Ulrike Struckmeier, die ihr Amt während der Jahreshauptversammlung abgab, informierte über eine gut aufgestellte Jugendwehr, in der sechs Mädchen und zwölf Jungen aktiv sind. Ihr Nachfolger als Jugendwart wurde Steffen Held und Andreas Schwabe sein Stellvertreter. Zu Oberfeuerwehrmännern wurden Henrik Hatebur, Steffen Held, Andreas Schwabe und in Abwesenheit Jan Phillip Krummfuß befördert. Ulrike Struckmeier wurde Hauptfeuerwehrfrau und Henning Kuhlmann Hauptfeuerwehrmann. Der stellvertretende Ortsbrandmeister, Thomas Böttcher, wurde zum Löschmeister befördert. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Anni Schrader, Melanie Ebeling, Arthur Borchert, Rolf Bossmann, Dieter Gerber, Stefan Jochens und Friedrich Schulz geehrt. Heinz Klietsch gehört der Ortswehr seit 40 Jahren an und Rolf Maschmeier und Walter Paul seit 50 Jahren. Bianka Taube, die seit 25 Jahren in der Ortswehr aktiv ist, erhielt das Niedersächsische Ehrenzeichen in Silber. Willi Stelling wurde für 60-jährige Treue zur Ortswehr Kathrinhagen und früher in Borstel mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen geehrt.

Ausgezeichnet: Bianka Taube.
  • Ausgezeichnet: Bianka Taube.


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