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Wer die Kanalisation entlastet, kann doppelt sparen

Regensammler leben günstiger

veröffentlicht am 16.07.2016 um 00:00 Uhr

Hauseigentümer wissen ein Lied davon zu singen: Nicht nur die Energiekosten belasten die Haushaltskasse. Auch Grundsteuer, Gebühren und Versicherungen dürfen in der Kalkulation für das eigene Heim nicht fehlen.

„In immer mehr Gemeinden werden derzeit Niederschlagswassergebühren eingeführt“, berichtet Andreas Steigert vom Regenwasser-Spezialist. Hausbesitzer müssten dabei Abwassergebühren für Regenwasser entrichten, welches vom Grundstück in den Abwasserkanal entwässert wird. Wer das Regenwasser jedoch intelligent nutzt, kann nicht nur Trinkwasser, sondern gleichzeitig auch Niederschlagswassergebühren einsparen.

Regenwasser lässt sich in Haus und Garten vielseitig einsetzen. „Neben der Gartenbewässerung kann es auch für die WC-Spülung oder die Waschmaschine genutzt werden“, so Steigert. Langlebige Erdtanks aus Kunststoff bringen dank sogenannter Komplettpakete bereits alles mit, was für eine professionelle Regenwassernutzung erforderlich ist. Dazu zählen neben dem Tank beispielsweise ein Filter, automatische Pumpentechnik sowie Wassersteckdosen für den Garten. Falls der Wasserstand in einem sehr trockenen Sommer doch einmal zu stark absinkt, speisen Pakete für WC und Waschmaschine automatisch Trinkwasser bedarfsgerecht nach. Die Nutzung von Regenwasser kann die Wasserkosten um bis zu 50 Prozent senken, denn Waschmaschine und WC gehören zu den größten Verbrauchern im Haushalt. In vielen Gemeinden können Hausbesitzer mit der Installation einer Regenwasser-Nutzungsanlage bereits ihre Niederschlagswassergebühren für die angeschlossenen Flächen reduzieren. „Eine komplette Befreiung von den Gebühren ist ebenfalls möglich“, so der Regenwasser-Experte. Wird das überschüssige Regenwasser auf dem Grundstück in einer sogenannten Rigole versickert, entfällt der Kanalanschluss der entsprechenden Flächen komplett. Die neuen Abgaben fördern also auch den nachhaltigen Umgang mit dem Nass.

Mehr Infos finden Interessierte bei den lokalen Experten. djd



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