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Hamelner Senioren im Straßenverkehrscheck der Hamelner Verkehrswacht im Seniorenservicebüro

Reflexe können Leben retten

Hameln. Mit dem Projekt „Mobil bleiben, aber sicher!“ trägt der Seniorenrat Hameln der Tatsache Rechnung, dass ältere Menschen über einen reichen Erfahrungsschatz verfügen, körperliche Defizite aber oft unerkannt bleiben und die Fahrsicherheit beeinträchtigen können. Partner an dieser Aktion waren die Verkehrswacht und das Seniorenservicebüro Hameln. „Insbesondere schleichende körperliche Veränderungen, wie das Nachlassen der Reaktion, der Sehkraft oder des Hörvermögens, werden von den Betroffenen oft lange nicht bemerkt“, so Heino Menkens vom Seniorenrat Hameln. Drei sachkundige Fachleute betreuten die 59 Besucher. Alle drei Testgeräte waren in den fünf Stunden im FiZ (Eugen-Reintjes-Haus) ununterbrochen im Einsatz. An den mobilen Geräten wurden die Veränderung der Sehschärfe, Schwerhörigkeit und Reaktion geprüft. Neben einer schnellen Reaktion bei Gefahrensituationen ist im Straßenverkehr auch räumliches Sehen und Hören lebensnotwendig. Nur so lassen sich Richtung und Entfernung richtig einordnen.

veröffentlicht am 05.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 04:21 Uhr

Bis auf drei der getesteten Hamelner Senioren war die Überprüfung als ausreichend zu bezeichnen. Die betroffenen Personen hatten sich bereits aus eigenem Entschluss vom Autofahren verabschiedet. Aus den Gesprächen mit den Besuchern konnten die Tester erfahren, dass Visiten beim Augenarzt oder Optiker und beim Ohrenarzt oder Akustiker zum jährlichen Gesundheitscheck gehören. Etwas anderes stellte sich beim Reaktionstest dar. Das Zusammenspiel von Reaktionszeit und Reaktionsweg, Bremsweg bis zum Haltepunkt und der daraus resultierenden Strecke erstaunte viele.

Verschiedene Situationen wurden an dem Gerät simuliert. Zum Vergleich wurden für die Teilnehmer einheitlich Stadtverkehr bei trockenem Wetter, Überlandverkehr mit 80 km/h bei unklarem Wetter und eine Autobahnfahrt mit Tempo 130 mit nasser Fahrbahn gestellt. Aus der individuellen Reaktionszeit errechnete das Gerät den Anhalteweg. Fast alle der Getesteten schätzten die Strecke viel kürzer ein, als sie tatsächlich wäre. Dies zeigt die Wichtigkeit des Abstandes zum Vordermann im Straßenverkehr.

Der Seniorenrat Hameln hat jetzt auch eine eigene Homepage. Diese Einrichtung dient allen Hamelner Senioren zur Information, die Adresse lautet www.seniorenrat-hameln.de

Im Eugen-Reintjes-Haus im FiZ auf der Osterstraße fand der Straßenverkehrscheck für Senioren gemeinsam mit der Hamelner Verkehrswacht und dem Seniorenservicebüro statt. Hier eine Aufnahme vom Hörtest.



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