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Reduzierte Mehrwertsteuer: Was machen Pyrmonter Hoteliers?

Bad Pyrmont (uk). Von der vom Bundesrat beschlossenen Senkung der Mehrwertsteuer für Beherbergungsleistungen profitieren auch die gut 140 Betreiber von Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Kur- und Erholungsheimen in Bad Pyrmont. Doch geben sie die Reduzierung des Satzes von 19 auf 7 Prozent an ihre Gäste weiter?

veröffentlicht am 18.12.2009 um 18:29 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:01 Uhr

Bad Pyrmont (uk). Von der vom Bundesrat beschlossenen Senkung der Mehrwertsteuer für Beherbergungsleistungen profitieren auch die gut 140 Betreiber von Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Kur- und Erholungsheimen in Bad Pyrmont. Doch geben sie die Reduzierung des Satzes von 19 auf 7 Prozent an ihre Gäste weiter?
  Hermann Kröger, Präsident der Dehoga Niedersachsen wies gestern darauf hin, dass die Mehrwertsteuerreduzierung den Unternehmen Handlungsspielräume für Preissenkungen, Investitionen sowie für neue Arbeits- und Ausbildungsplätze verschafft. Er geht davon aus, das viele Hoteliers und Bettenvermieter die ersparte Mehrwertsteuer mittels Neuanschaffungen, Renovierungen oder An- und Umbauten schnell in den Wirtschaftskreislauf zurückführen. „Das wird auch der Gast zu schätzen wissen, denn in der Hotellerie zählt nicht nur der Preis, sondern vor allem ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis“, so Kröger.
 Bad Pyrmonts Dehoga-Chef Horst Jaeger geht davon aus, dass viele Pyrmonter Vermieter ihren Gästen im Preis entgegenkommen werden. „Dass sollten sie auch, denn die Gäste werden von selber nach niedrigen Preisen fragen“, sagt er. Er schlägt vor, den Mehrwertsteuervorteil auf Nachlässe und anstehende Investitionen aufzuteilen, vielleicht auch in Form von Gutscheinen für Waren oder Rabatte. „Es wäre ja Betrug, wenn die Reduzierung nicht weitergegeben wird“, so sein Standpunkt.



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