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Beim European Presidents Cup for Children ist der Redfire Nachwuchs vorne dabei

Redfire-Jugend auch international top

BAD MÜNDER/SINDELFINGEN. Einmal mehr konnte Christian Senft, Träger des 7. Dan, vom Redfire-Kampfsport-Team e. V. aus Bad Münder seine Leistungen als Trainer unter Beweis stellen.

veröffentlicht am 22.02.2018 um 00:00 Uhr

Tim Schendler, Zoe Pietruszak und Tim Do vom MTV Bispingen. FOTO:Christian Senft/PR

Erstmalig wurde von der World Taekwondo Europe (WTE) ein internationaler Wettkampf ausschließlich für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre ausgetragen.

Bei dem Qualifikationsturnier für die Europameisterschaften traten im Glaspalast Sindelfingen über 1200 Tae-kwondo-Sportler im Bereich Kampf (Kyorugi) und im Bereich Technik (Poomsae) gegeneinander an. Über 350 Teams aus 34 Ländern füllten die Wettkampfhalle, lautstark angefeuert von Teamkollegen, Trainern und mitgereisten Familienangehörigen auf insgesamt elf Wettkampfflächen.

Christian Senft reiste mit seinen in der Altersgruppe talentierten Nachwuchssportlern Zoe Pietruszak und Tim Schendler nach Sindelfingen, um gegen die teils sehr starke internationale Konkurrenz zu kämpfen. Der 13-jährige Tim Schendler legte am Samstag mit seiner Partnerin Anna Siepmann von der NWTU einen tollen Start hin und sicherte sich in der Klasse „Paar“ Silber. Im Einzel-Formenlauf startete Tim in einem starken Teilnehmerfeld zunächst etwas unsicher, konnte aber mit dem 7. Platz in der Vorrunde ins Finale einziehen. Dort lief er seine zwei Poomsae so sicher, ausdrucksstark und kraftvoll, dass er sich in dieser Wettkampfklasse nur einem dänischen Konkurrenten geschlagen geben musste und die Silbermedaille errang.

Christian Senft mit den beiden Redfire-Kampfsportlern aus Bad Münder. FOTO: PR
  • Christian Senft mit den beiden Redfire-Kampfsportlern aus Bad Münder. FOTO: PR

Am Sonntag startete die 10-jährige Zoe Pietruszak in ihrer Altersklasse. Mit über 1,5 Stunden Vorlauf in der Halle angekommen, wartete auf Trainer und Sportlerin aber eine unangenehme Überraschung. Aufgrund einer terminlichen Überschneidung bei einem der Richter wurde Zoes Wettkampf um fast 1,5 Stunden vorgezogen und die junge Sportlerin musste unverzüglich ohne eine Aufwärm- und Vorbereitungszeit auf die Wettkampffläche, um die nach Musik einstudierte Freestyle-Choreografie zu präsentieren und gegen die bereits gestarteten Sportlerinnen aus Rumänien und Spanien anzutreten. Zoe blieb nervenstark und zeigte, was in ihr steckt. Die Dynamik ihres Auftrittes und die sprunggewaltige Akrobatik brachte der 10-Jährigen die höchste Punktwertung und so die Goldmedaille in dieser Klasse. Auch im Einzel-Formenlauf präsentierte Zoe, nun von ihrem Trainer auf den Wettkampf vorbereitet, ihre beiden Poomsae so gut, dass sie in der Gesamtwertung sechs Konkurrentinnen hinter sich ließ und Bronze errang. Als Medaillengewinner qualifizierten sich Tim (zweimal Silber) und Zoe (einmal Gold und einmal Bronze) an diesem Wochenende für die WTE Multi European Championships 2018; diese Europameisterschaften werden im Juni in Bulgarien ausgetragen. Auf solche Erfolge ist Cheftrainer Christian Senft zu Recht stolz, sieht aber noch viel Potenzial und einige Möglichkeiten der Verbesserung in den beiden mitgereisten und auch in den daheim gebliebenen Nachwuchssportlern. Diese und auch die erfahrenen Turniersportler des Redfire-Kampfsport-Teams werden ihre ausgefeilten Kampftechniken bei den German Open Poomsae-Meisterschaften Ende Februar in Hamburg präsentieren.PR

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