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Mitgliederversammlung des Sorgentelefons Hameln-Pyrmont e.V. / Neue Helfer gern gesehen

Reden hilft immer, wenn die Sorgen drücken

Hameln. Viele Sorgen treiben die Menschen auch bei uns im Weserbergland um. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Sorgentelefon bekommen das zu spüren und hören zu. Alle, die ein „offenes Ohr“ suchen, finden dies bei den 40 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Mit dieser Feststellung konnte der Vorsitzende Pastor i. R. Martin Dreyer die 16. ordentliche Mitgliederversammlung im Seminarraum des DRK eröffnen.

veröffentlicht am 07.07.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 14:41 Uhr

Hameln. Viele Sorgen treiben die Menschen auch bei uns im Weserbergland um. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Sorgentelefon bekommen das zu spüren und hören zu. Alle, die ein „offenes Ohr“ suchen, finden dies bei den 40 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Mit dieser Feststellung konnte der Vorsitzende Pastor i. R. Martin Dreyer die 16. ordentliche Mitgliederversammlung im Seminarraum des DRK eröffnen. Fast 2000 Anrufe nahmen sie über das Sorgentelefon und die Nummer des Elterntelefons entgegen. Inhaltlich ging es bei den Anrufen, wie der zweite Vorsitzende Waldemar Kalmbach ausführte, um Belastungen, denen sich Ehepartner und Freunde ausgesetzt fühlen, Probleme, die sich aus dem Alleinsein entwickeln, Erziehungsfragen, Schulschwierigkeiten, Belastungen, die mit dem Verlust von nahen Angehörigen und Freuden verbunden sind oder die bei Trennungen auftreten, Ängste, alle Formen von Ausgrenzungen und Mobbing am Arbeitsplatz. Die Koordinatorin Karin Gerke ergänzte, wie sich durch Fortbildungen und Supervisionen die Mitglieder für ihre Aufgaben sensibilisieren und motivieren.

Dank der Förderung durch den Landkreis, durch die Stiftung für Hamelner Bürger, der Eugen-Reintjes-Stiftung, der Volksbank und einer Reihe von Einzelspenden konnte der Haushalt des Sorgentelefons mit Einnahmen und Ausgaben von rund 16 000 Euroausgeglichen werden. Die Kassenführerin und die Kassenprüfer konnten entlastet werden.

Im Anschluss wurden für die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Marita Kalmbach-Ließ und Bianca Vogel, Renate Beyer als Beisitzerin und Brigitte Richter als Kassenwartin neu in den Vorstand gewählt..

Die Mitarbeiter wünschen sich, in wichtige Entscheidungsprozesse direkter eingebunden zu werden. Deshalb wird der Vorstand künftig regelmäßig öffentlich tagen. Auf Supervisionen und Fortbildung soll weiter Wert gelegt werden.

Eine Herausforderung bleibt die Frage, wie das Angebot des Sorgentelefons bekannter wird. Die Freischaltung von Handyanrufen auf die Nummer des Sorgentelefons spielt dabei eine zentrale Rolle. Der Vorstand wird sich darum weiter bemühen, konnte aber bisher bei seinen Gesprächen mit der Telekom keine Fortschritte zu erzielen. Auch die Finanzierung des Sorgentelefons bleibt eine Herausforderung. Das Sorgentelefon ist auf Spenden angewiesen. Neue interessierte Mitarbeiter sollen in einer neuen Ausbildungsgruppe geschult und integriert werden. Wer daran Interesse hat oder den Verein durch eine Spende unterstützen möchte, kann sich an die Geschäftsstelle unter der Telefonnummer 051551/3003 wenden. Die Geschäftsstelle ist dienstags und donnerstags zwischen 10 Uhr und 12 Uhr besetzt.

Das Sorgentelefon ist täglich zwischen 18 Uhr und 21 Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen, gebührenfrei unter der Nummer 0800/110444, das Elterntelefon montags bis freitags zwischen 9 Uhr und 11 Uhr und dienstags und donnerstags zwischen 17 Uhr und 19 Uhr ebenfalls gebührenfrei unter der Nr. 0800-1110550 zu erreichen.



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