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Klönfrühstück mit Referat / Sozialverband besteht seit 90 Jahren

Rechtzeitige Vorsorge für die letzte Lebensphase der beste Weg

Bad Eilsen/Ahnsen (sig). Wenn der Sozialverband Bad Eilsen/Ahnsen zum Klönfrühstück einlädt, dann ist der Ansturm der Mitglieder meistens recht groß. Auch diesmal kamen mehr Teilnehmer, als aufgrund der Anmeldungen erwartet wurden. Deshalb mussten im "Haus des Gastes" zusätzliche Tische eingedeckt werden. Zu dieser Veranstaltung gehörte auch ein Referat über Vorsorgemaßnahmen.

veröffentlicht am 06.05.2008 um 00:00 Uhr

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Zunächst gab aber der Vorsitzende Rolf Everding eine Übersicht über die weiteren Planungen für das laufende Jahr. Er wies darauf hin, dass es diesmal kein Sommerfest gibt. Dafür können sich die Mitglieder auf eine gemeinsame Fahrt freuen, die am 31. Mai nach Bad Wildungen unternommen wird. Damitverbunden ist eine Bootsfahrt auf dem Ederstausee. Anmeldungen dafür nehmen Rolf Everding, (90 70 38), und Christel Horn, (8 42 16), entgegen. Die Kosten pro Person belaufen sich auf 30 Euro. Ein weiteres Klönfrühstück ist für den Zeitraum September/Oktober im "Haus des Gastes" geplant. Zu feiern ist außerdem noch das 90-jährige Bestehen des Ortsverbandes. Das soll im November beim Grünkohl geschehen. Rechtsanwalt Oliver Keller informierte die Mitglieder nach dem Klönfrühstück noch über die richtige und rechtzeitige Vorsorge für den letzten Lebensabschnitt. Da gibt es einiges zu richten, zu dem man später vielleicht nicht mehr in der Lage ist. Keller meinte damit nicht nur die Erbschaftsangelegenheiten, sondern auch die Vorsorgevollmacht und die Patientenverfügung. Was soll dann geschehen, wenn man aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr fähig ist, für sich selbst Entscheidungen zu treffen? Wer soll dann die Betreuung übernehmen? Was möchte man - was möchte man nicht? Der Vortragende erläuterte, was im Rahmen einer Vorsorgevollmacht geregelt werden kann. Er befasste sich auch mit den Grundlagen des Betreuungsrechtes. Dazu gehörte die Klärung, wie man durch eine entsprechende Vollmacht eine mögliche spätere Betreuung ausschließen kann. Da gebe es vieles zu bedenken, das man nicht allzu lange vor sich herschieben sollte, empfahl Oliver Keller. Wer alles rechtzeitig geregelt habe, könne unbeschwerter seinen Lebensabend genießen.



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