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Kinder, wie die Zeit vergeht: Absolventen treffen sich 20 Jahre nach der Entlassungsfeier wieder

Reagan, "Honni" und die Herderschüler

Bückeburg (jp). Es ist vor zwei Jahrzehnten eine andere Welt gewesen, als 125 Schülerinnen und Schüler an der Herderschule ihren Realschulabschluss machten: Auch wenn sich die Zeichen für die Entspannung bereits am weltpolitischen Horizont abzeichneten, waren Ost und West noch durch den Eisernen Vorhang geteilt. In Ostberlin regierte der greise Erich Honecker, die Sowjetunion zog sich aus Afghanistan zurück, in Deutschland sorgten das Gladbecker Geiseldrama und die Flugshowkatastrophe von Rammstein für Schlagzeilen, und in Amerika wurde George Bush, der Vater des heutigen Präsidenten, zum Nachfolger von Ronald Reagan gewählt. 70 Angehörige des damaligen Abgangsjahrgangs der Herderschule trafen sich jetzt in Bückeburg wieder.

veröffentlicht am 03.09.2008 um 00:00 Uhr

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Organisiert hatte das Treffen wie schon beim Wiedersehen nach zehn Jahren Birgit Kubera-Freitag. Besondere Schwierigkeit dabei: In der Generation, die bis 1988 die Schulbank drückte, gehörten E-Mail, Internet und mobiles Telefonieren noch lange nicht zur Selbstverständlichkeit wie bei heutigen Schulabgängern, die bereits zu Schulzeiten vollständig miteinander vernetzt sind. "Die meisten Adressen hatte ich entweder noch vom zehnjährigen Treffen oder habe sie über die Eltern ermittelt", so Birgit Kubera-Freitag. Gefeiert wurde in Knatensen auf Sümenings Tenne, wo die Ex-Herderaner bei einem kalten Büfett viele Erinnerungen auffrischten. Zu ihnen gesellten sich mehrere ehemalige und noch aktive Lehrer der Herderschule, so zum Beispiel Kultursenator Karl-HeinzRosenfeld und der ehemalige Schulleiter Volker Kindt.

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