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Brandschutzexperte Andreas Franke berät Siedlergemeinschaft

Rauchmelder sind die besten Lebensretter in der Wohnung

Bückeburg (bus). Quintessenz eines von Andreas Franke vor der Siedlergemeinschaft Bückeburg gehaltenen Referats über Brandschutz in Wohngebäuden ist der nachdrückliche Ratschlag gewesen, die eigenen vier Wände unbedingt mit Rauchmeldern auszustatten. "Da bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein kann, sind Rauchmelder die besten Lebensretter in ihrer Wohnung", stellte der vom VdS/CFPA (Verband der Sachversicherer/Confederation of Fire Protection Associations Europe) geprüfte Brandschutzbeauftragte h eraus.

veröffentlicht am 14.04.2008 um 00:00 Uhr

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Die Mehrheit der Brandopfer - jeden Monat verunglücken in Deutschland etwa 60 Menschen tödlich durch Brände - sterbe an einer Rauchvergiftung und nicht, wie häufig aber falsch vermutet, durch das Feuer, erläuterte Franke. Er rückte zudem drei der gefährlichsten Mythen ins rechte Licht: Wenn es brennt, habe ich mehr als zehn Minuten Zeit, die Wohnung zu verlassen - Irrtum, Es bleiben durchschnittlich nur vier Minuten zur Flucht. Eine Rauchvergiftung kann bereits nach zwei Minuten tödlich sein. Meine Nachbarn oder mein Haustier werden mich rechtzeitig alarmieren - eine gefährliche Fehleinschätzung, wenn man nur zwei Minuten Zeit hat, besonders nachts, wenn ihr Nachbar schläft und das Haustier im Nebenzimmer ist. Wer aufpasst, ist vor Brandgefahr sicher - stimmt nicht. Elektrische Defekte sind häufige Brandursachen. Auch Brandstiftungen im Keller oder Hausflur sowie ein Brand in der Nachbarwohnung gefährden ganz unverschuldet. Die meisten Rauchmelder sind batteriebetrieben. Wenn die Batterie ausgetauscht werden muss, ertönt regelmäßig ein Warnsignal. Die Funktion des Melders kann mittels einer speziellen Taste überprüft werden. Innerhalb der Geräte arbeiten Sensoren nach einem optischen Prinzip, das bei Raucheintritt Lichtstrahlen auf eine Fotolinse ablenkt. Das löst dann Alarm aus.



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