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Philosophieprojekt am Albert-Einstein-Gymnasium mit 40 Schülern

Rattenscharfe Fragen an Promis verschickt

Hameln. 154 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 5 und 40 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 bis 12 beteiligten sich am ersten Philosophieprojekttag des Albert-Einstein-Gymnasiums. Dazu erstellten die Schüler in Kleingruppen Collagen zum Thema „Denken“. Anschließend erprobten sie, was unser Gehirn leisten kann und wozu unser Denken offensichtlich nicht fähig ist.

veröffentlicht am 07.07.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 14:41 Uhr

Durch offensichtliche und versteckte Widersprüche, Irritationen und Knobeleien eröffnete sich spielerisch ein Zugang zur Philosophie.

Dass Philosophie etwas anderes als „Denksport“ oder „Gehirnjogging“ ist, wurde in der thematischen Auseinandersetzung mit einem ethischen Thema deutlich. Die Schüler diskutierten in Kleingruppen darüber, was einen guten Freund ausmacht. Sie überlegten, warum Freundschaften für sie wichtig sind. Gefragt wurde auch: Darf ich meinen Freund verraten, wenn er einen Fehler begangen hat? Mit diesen Fragen haben sich die Schüler in Form von Rollenspielen und Fragebögen auseinandergesetzt. Um das geweckte Interesse an philosophischen Fragestellungen zu vertiefen, sammelten die Gruppen ihre eigenen „rattenscharfen Fragen“. Ausgewählte Fragen wurden auf Postkarten geschrieben und an verschiedene Personen des öffentlichen oder akademischen Lebens gesendet: Die Schüler sind gespannt, wie viele Antworten sie auf diese philosophische Postkartenaktion bekommen werden. Bei Sonnenschein fand die Prämierung der Gruppe, die das beste Plakat erstellt hatte, auf dem Pausenhof statt. Es bleibt noch hervorzuheben, dass dieser gelungene Projekttag nicht möglich gewesen wäre ohne die tatkräftige und engagierte Mithilfe der Schüler aus den Jahrgängen 9-12, die ihre Gruppen erfolgreich durch diesen Tag führten.



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