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Städtische Wirtschaftsbetriebe sorgen für Kontinuität / Suche nach neuem Pächter hat begonnen

Ratskeller: Wirt geht - Betrieb läuft weiter

Stadthagen (jl). Die zweieinhalbjährige Ära von Ratskeller-Wirt Norbert Krüger ist beendet. Die Suche nach einem Nachfolger hat begonnen. Derweil läuft der gastronomische Betrieb weiter. Regie führen dort bis auf Weiteres die städtischen Wirtschaftsbetriebe.

veröffentlicht am 02.10.2008 um 00:00 Uhr

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Krügers letzter Tag als Wirt ist am Dienstag gewesen. Sein letzter Arbeitstag in dem Gebäude war das indes nicht. Der bisherige Pächter arbeitet das neue Team ein, bei dem sich zu den bisherigen Angestellten Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe gesellen. Der Vertrag zwischen dem Wirt und der Ratskeller-Pächterin Schaumburger Privat-Brauerei ist nach Angaben von deren Chef Friedrich-Wilhelm Lambrecht zum 1. Oktober im beiderseitigen Einvernehmen aufgelöst worden. Diese Entwicklung hatte sich nach Einschätzung von Bürgermeister Bernd Hellmann abgezeichnet, nachdem bekannt geworden sei, dass der Wirt Privatinsolvenz beantragt habe, die aber mangels Masse nicht eröffnet worden sei. Um den Kunden vor allem bei größeren Veranstaltungen, die im Winterhalbjahr gebucht seien, Planungssicherheit zu geben, springen die Wirtschaftsbetriebe ein. Die haben laut Geschäftsführer Helmut Kirchhöfer nicht nur Erfahrung in der Bewirtung von "Tropicana"-Gästen, sondern auch in der Betreuung vieler großer Veranstaltungen in der Festhalle, wie dem Bockbier-Anstich oder den Schützenfest-Bällen. Mit Peter Mundtübernimmt im Ratskeller ein gelernter Hotelbetriebswirt die Regie. Am Herd wird unter anderem ein Mitarbeiter des "Tropicana" stehen, der früher im Ratskeller gearbeitet hat und wisse, was die Gäste auf der Speisekarte erwarten, fügte der Bürgermeister an. Der Einstieg werde seinen Mitarbeitern sehr erleichtert, weil Krüger den Laden "tipptopp" hinterlassen habe und sich zur Einarbeitung bereit erklärt habe, lobte Kirchhöfer. Nach seinen Worten will seine Firma auch dafür sorgen, dass diedrei Azubis ihre Ausbildung beenden können. Das Kapitel Wirtschaftsbetriebe im Ratskeller soll nach dem Willen der Vertragspartner Stadt und Brauerei bis Februar 2009 dauern. Der Bürgermeister ist sich sicher, dass dann ein neuer Pächter am Start sein wird. Hellmann ist zudem davon überzeugt, dass sich das Haus am Markt rentabel führen lässt. Lambrecht deutete an, dass es bereits Gespräche mit Interessenten gibt. Weitere sind nach den Darlegungen von Stadtkämmerer Manfred Lück jederzeit willkommen. Er, der Bürgermeister und der Brauerei-Chef unterstrichen, dass der gesuchte Gastronom sowohl die Küche, als auch den Service sowie Veranstaltungen im Hause perfekt im Griff haben müsse. Die Nationalität des Pächters und die nationale Färbung der Speisen sollen dabei keine Rolle spielen. Tabu ist laut Hellmann allerdings der Renaissance-Charakter des Hauses. Das vor nicht allzu langer Zeit aufwändig renovierte Restaurant dürfe nicht angetastet werden.



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