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337 Unterschriften gegen Planung

Rathaus rudert zurück: Kein Radweg am Freibad

Rinteln (wm). Die Verwaltung werde einen Radweg entlang des Freibades, wie ursprünglich geplant, nicht weiter verfolgen, kündigt Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz an. Das Thema werde trotzdem im Ortsrat, im Verwaltungsausschuss und - auf Antrag von Ratsherr Gert Armin Neuhäuser (WGS) - auch im Rat auf der Tagesordnung stehen. "Die Politik soll entscheiden", sagt Buchholz.

veröffentlicht am 15.05.2008 um 00:00 Uhr

Nach dem neuen Konzept, das Buchholz in der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses vorstellte, soll jetzt die Radwegtrasse hinter dem Freibad entlang vom Kassenhäuschen direkt zur Weser geführt werden, von dort bis zum Biergarten. Geschaffen wird auf Wunsch der Verkehrsbehörde eine neue Anbindung zur Dankerser Straße. Festhalten will die Verwaltung dafür am Bau von rund 20 neuen Parkplätzen in drei Reihen und einer Infostele für die Radtouristen. Und der gefährliche "Knick" hinter dem Kanugelände an der Weser (zurzeit durch einen Spiegel provisorisch entschärft) soll beseitigt werden. Hier will die Verwaltung den Radweg in einer Schleife über das Geländer der Bäderbetriebe führen. Gestern Morgen hatte Gisela Güffens Bürgermeister Buchholz noch eine Liste mit 337 Unterschriften gegen einen Radweg über das Freibadgelände überreicht. Die Unterschriften sind bei und nach der Infoveranstaltung Ende April gesammelt worden. Die Kritiker hatten sich nicht nur an der Trassenführung, sondern auch an den Kosten von rund 350 000 Euro gestört, während gleichzeitig von der Stadt die Steuern erhöht würden. Gisela Güffens nannte ein für sie weiteres absurdes Detail, nämlich, dass der für den neuen Radweg notwendige Zaun bei Hochwasser ab- und danach wieder aufgebaut werden müsste. Auch die SPD werde sich am Montag mit dem Thema befassen, bestätigte Fraktionschef Klaus Wißmann gestern auf Anfrage.



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