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"Anschwimmen": Bürgermeister eröffnet die Freiluftsaison im Bergbad / Grüne Radek-Bowle als Belohnung für Mutige

Rat macht sich rar beim Sprung ins gar nicht kalte Wasser

Bückeburg (jp). Da lugte für kurze Zeit sogar die Sonne hinter den Wolken hervor: Pünktlich zur Saisoneröffnung im Bergbad, welche traditionell mit dem Sprung vom Startblock auf Kommando von Bürgermeister Reiner Brombach begangen wurde, legte das für die derzeitige Schlechtwetterphase verantwortliche Tiefdruckgebiet "Ewald" eine kurze Regenpause ein und ließ über Norddeutschlands malerischstem Badeparadies die Sonne erstrahlen.

veröffentlicht am 14.05.2007 um 00:00 Uhr

Bürgermeister Reiner Brombach schickt die Schwimmer ins Wasser.

Die Bückeburger Polithonoratioren, die sich früher gerne bei Saisoneröffnungen im Bergbad ein Stelldichein gaben, zeigten sich in diesem Jahr ungewöhnlich wasserscheu. Während man dort zu Bürgermeisterwahlkampfzeiten sogar CDU-Fraktions chefs in Badehose antreffen konnte, hatte sich diesmal Jens Meier als einziges Ratsmitglied eingefunden, der jedoch ebenfalls die Rolle einer Landratte auf dem Trockenen vorzog. So fiel es allein Bergbad-Urgestein wie Horst Neufahrt, Dauergast der ersten Stunde, Ilona-Kathrein Köhler und Alt-Schwimmmeister Eitel Radek anheim, auf den Startpfiff von Bürgermeister Reiner Brombach den saisoneröffnenden Kopfsprung ins wohltemperierte Nass zu unternehmen. Auf eine gute Saison stießen Bürgermeister und Bäder-Team anschließend mit der traditionell zur Saisoneröffnung ausgeschenkten grünen Bowle von Altschwimmmeister Eitel Radek an. Für das leibliche Wohl der Badegäste, die wie in jedem Jahr am Eröffnungstag freien Eintritt genossen, sorgte das Bäder-Team am Grill. "Wunderbar", "großartig", "genau richtig" lauteten die Urteile der ersten Schwimmer, die sich nach der Startformation ins Wasser begaben. Gegenüber der mit 15 Grad recht frischen Luft brachten die 2500 Kubikmeter Wasser des Sportbeckens bereits angenehme 21 Grad Celsius auf die Temperatur-Waage. Auf geradezu kuschelige 24 Grad haben Solaranlage und moderne Kesseltechnik das Nichtschwimmerbecken auftemperiert, was nicht nur jüngeren und jüngsten Bergbadgästen entgegenkommen dürfte.



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