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Politiker stimmen für Offenlegung des Zeit- und Aufgabenplans des Gemeindearbeiters

Rat ärgert sich über Kreisel-Optik

Niedernwöhren. Die Mitglieder des Gemeinderates Niedernwöhren sind unzufrieden mit der Pflege der Grünflächen an den Kreiseln Meerbecker Straße und Wiehäger Weg. „Die Anlagen sehen nicht so aus, wie sie sollten“, bringt es Ralf-Uwe Seeger auf den Punkt.

veröffentlicht am 02.07.2013 um 19:49 Uhr
aktualisiert am 02.07.2013 um 21:47 Uhr

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Autor:

Verena Insinger

Nach Angaben der Verwaltung pflegt der Gemeindearbeiter derzeit acht Tage im Monat die Beete der beiden Kreisverkehre. „Ich bezweifle die Angaben. Bei diesem Zeitaufwand müssten die Kreisel top aussehen“, sagt Ratsherr Kai-Uwe Völkening (CDU). Auch die anderen Ratsmitglieder waren nach eigenen Angaben überrascht von diesen Zahlen. Jürgen Weh (SPD) forderte, dass der Zeitplan des Gemeindearbeiters offengelegt wird. „Wir wollen wissen, welche Aufgaben er mit wie viel Zeitaufwand erledigt.“

Der Gemeinde liegt derzeit ein Angebot der Firma Lehnert aus Meerbeck vor. Sie bieten an, die beiden Kreisel für 5000 Euro umzugestalten und in der Folge für 238 Euro im Jahr pro Kreisel die Hege und Pflege der Grünflächen zu übernehmen.

Die Meinungen über die künftige Verfahrensweise gingen im Gemeinderat auseinander. Völkening plädierte für die externe Lösung. „Es funktioniert ja offensichtlich nicht, dass die Plätze vernünftig aussehen. Ich finde das Paket der Firma sehr attraktiv.“

Ratsherr David Blatt will die Arbeit nicht an externe Firmen vergeben, wenn die Gemeinde selbst dafür einen Angestellten hat. „Wir kaufen uns Leistungen, die wir selber erbringen können. Das halte ich für falsch.“ Blatt sprach sich für eine Arbeitseinweisung des Angestellten aus.

Diesen Ansatz unterstützte auch Weh. „Wir geben ihm bis zum Frühjahr Zeit und beobachten die Entwicklung. Wenn sich dann nichts geändert hat, können wir das Angebot immer noch annehmen.“

Im Frühjahr soll die Kreisel-Problematik noch einmal auf die Tagesordnung gesetzt werden. Zeitnah wollen die Ratsmitglieder Einblick in die Zeitaufstellung des Angestellten erhalten. Mit einer Gegenstimme von Kai-Uwe Völkening stimmten die Politiker für diese Beschlussvorlage.



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