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Orchester der Feuerwehr Rinteln als Magnet / Trotz Regen geht keiner nach Hause

Rappelvolle Reihen beim Kurkonzert: 200 Besucher lauschen der Blaskapelle

Bad Eilsen (sig). Für manche älteren Bad Eilser wurden am Sonntag Erinnerungen wach. In der Musikmuschel, die in den vergangenen Jahren meistens leer stand, saßen diesmal mal wieder Musikanten. Und draußen im Konzertgarten waren die Reihen voll besetzt. Gut 200 Besucher warteten gut gestimmt auf den Auftritt des Blasorchesters der Rintelner Feuerwehr.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 14:19 Uhr

Seit fünf Jahren erfolgreich: Klaus Diebitz mit der Blaskapelle

"Es ist nicht so einfach, in Rinteln bei den vielen Musikensembles geeigneten Nachwuchs zu bekommen", erklärte der Dirigent Klaus Diebitz. Und deshalb hat er einen Erfolg versprechenden Weg gefunden. Er rief eine Kooperation mit der Rintelner Hauptschule ins Leben und wird dabei von der Kreisjugendmusikschule unterstützt. Trotz der Ferienzeit bestritt das Rintelner Orchester mitüber 20 Mitgliedern das sommerliche Kurkonzert, bei dem es zwar gelegentlich tröpfelte, trotzdem aber kaum jemand vorzeitig nach Hause ging. Mit einem spanischen Marsch startete das Ensembe. Nach einem konzertanten Stück und einem Medley von Jagdliedern bekamen die Besucher die Hymne "One momentin time" von den Olympischen Sommerspielen in Südkorea zu hören. Zur lockeren Stimmung passte die Melodiensammlung, die darauf unter dem Motto "Bella Italia" folgte. Mit dem Marsch "Show time", der böhmischen Polka "Gablonza Perlen" und einem Medley "Wien bleibt Wien" von Johann Schrammel endete der erste Teil. Nach der Pause erklangen das "Niedersachsenlied" und ein Marsch für Solotrommler, bevor bekannte Popsongs die Stimmung anheizten. Die Kompositionen stammten von der Gruppe ABBA und von den Beach Boys. Seemannslieder, mehrere Märsche, darunter der des Yorkschen Korps und der ebenso bekannte und beliebte Fliegermarsch, leiteten über zum Volkslied "Muss i denn", mit dem das mit Beifall und Klatschen aufgenommene Konzert sein Ende fand. Heidi Tegtmeier sorgte mit ihrem Team dafür, dass die Besucher am Nachmittag nicht auf ihren Kaffeegenuss verzichten mussten oder sich Grillgenüsse hingeben konnten.

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