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Rintelns Trainer kündigt vor dem Derby gegen Obernkirchen härteren personellen Kurs an

Ralf Fehrmann zieht jetzt die Reißleine

Bezirksliga (jö). Die Beobachter der Bezirksligaszene sehen sich bestätigt: Klein Berkel, Nienstädt und Obernkirchen wurden zu Saisonbeginn als Abstiegskandidaten eingestuft. Alle drei Mannschaften fristen nun tatsächlich ein Dasein im Tabellenkeller. Dass aber der SC Rinteln Viertletzter ist, hatte niemand auf dem Zettel.

veröffentlicht am 28.09.2007 um 00:00 Uhr

Kämpfertypen wie Sven Mingram (r.) sollen jetzt die Karre beim S

Die Mannschaft von Trainer Ralf Fehrmann wird nach den letzten Pleiten für das Derby gegen den SV Obernkirchen umgebaut. "Ich brauche Spieler, auf die ich mich verlassen kann, und die ihre Leistung kontinuierlich bringen", sagt Ralf Fehrmann und kündigt einen härteren personalpolitischen Kurs an. "Wir haben einen breiten Kader und jeder muss sich für die Startelf empfehlen." Auch beim SV Obernkirchen wird es nach den Enttäuschungen der letzten Wochen größere Umbauten geben. Wie sie konkret aussehen, will Trainer Lars Deppe noch nicht verraten. "Wir werden gegen Rinteln auf jeden Fall eine andere Mannschaft sehen", kündigt der engagierte SVO-Trainer an. Womöglich folgt Deppe dem Rat seines Kollegen Carlo de Cosmo. Der Trainer des TSV Barsinghausen, am letzten Sonntag ungefährdeter 3:0-Sieger im Bornemann-Stadion, kümmerte sich am Rande dieses Spiels unaufgefordert auch um Obernkirchener Belange. "Im Vorspiel der Zweiten habe ich mindestens vier junge Spieler gesehen, die auch Bezirksliga spielen könnten", meinte er. Um die personellen Lücken in seinem Kader zu füllen, hatte Lars Deppe allerdings bewusst auf Anleihen aus der SVO-Reserve verzichtet: "Es macht keinen Sinn, diese Mannschaft auseinander zu reißen." Stattdessen spielte Marc Bulmahn im Angriff. Er hilft in der Zweiten nur noch aus, macht dann aber meistens auch Tore. Insgesamt war das Obernkirchener Spiel für die Bezirksliga zu langsam. Wenn die Platzherren mit ihrem stockenden Aufbau begannen, war Barsinghausen längst wieder mit sechs Mann hinten. Besser wurde es erst in der zweiten Halbzeit, aber da war das Spiel im Grunde schon entschieden. "Vielleicht entsteht für uns eine Chance, weil uns Rinteln unterschätzt", hofft Lars Deppe. Dazu besteht nach Auffassung von Ralf Fehrmann nach den zuletzt gezeigten Leistungen aber keinerlei Anlass. "Gehrden hebelte unsere Abwehr mit simplen langen Bällen aus", ärgerte er sich, "außerdem scheiterten wir mal wieder an unserer völlig unzureichenden Chancenverwertung." Auch ansonsten lief es denkbar unglücklich für Rinteln. Gehrden landete einen Sonntagsschuss und auf der Gegenseite verweigerte der Schiedsrichter den Gästen einen klaren Elfmeter. Ralf Fehrmann ist aber insgesamt optimistisch. "Wir sind in einer schwierigen Phase, aber es wird schon bald wieder besser laufen", glaubt er. "Von allen Spielern wird jetzt ein hohes Maß an Eigenmotivation gefordert." Der SC Rinteln kann im Derby auf das volle Personalangebot zurückgreifen. Beim SV Obernkirchen ist für die verletzten Bastian Nonnenberg, Benjamin Deppe und Stephan Liegener die Hinrunde gelaufen. Sie steigen erst im neuen Jahr wieder ein.



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