weather-image
20°
Länderübergreifendes Projekt fast fertiggestellt / Mehr Sicherheit für Radfahrer

Radwegausbau so gut wie beendet - nur noch zwei Teilabschnitte fehlen

Möllenbeck (who). Mit dem neuen Radweg entlang der Bundesstraße 238 zwischen Langenholzhausen und Möllenbeck entsteht eine reizvolle und vor allem sichere Verbindung. Nur wenige Meter braucht es noch bis zur endgültigen Fertigstellung, wie bei einer kleinen inoffiziellen Testfahrt festgestellt wurde.

veröffentlicht am 02.09.2008 um 00:00 Uhr

Die 1,50 Meter breite Rollbahn aus Gießbeton lässt sich sehr gut befahren, genau wie der Weser-Radweg am Doktorsee - das zeigt der Test schon nach den ersten Metern von der Einmündung der Straße Neustadt auf die B 238 in Richtung Elfenborn. Auch als schwere Lastwagen vorbeirollen, ist klar: Der Weg ist auch in punkto Verkehrssicherheit ein echter Gewinn. Bald sind die Zeiten vorbei, als der Trip auf dem Fahrradüber die westfälische Landesgrenze in Richtung Langenholzhausen eher ein halsbrecherisches Abenteuer gewesen ist. So sieht es Lothar Krämer aus Bielefeld, der als Abteilungsleiter Bau bei der "Landesbehörde Straßen Nordrhein-Westfalen" für das 1,6 Millionen Euro teure Projekt zuständig gewesen ist. Krämer erklärt die Vorgeschichte, die zum Bau des Radweges geführt hat: Den Anstoß hatte die Erneuerung der B 238 zwischen Elfenborn und der Landesgrenze bei Möllenbeck gegeben. Dabei war auch ein Durchlassbauwerk für den Mühlbach bei Elfenborn zu erneuern gewesen. In der Folge war das Projekt auf die Anlage eines Radweges erweitert worden, der auf der niedersächsischen Seite auf Rintelner Gebiet bis auf die Ortsdurchfahrt im Zuge der Bundesstraße weitergeführt wurde. Die letzten fehlenden Meter bei der Straßeneinmündung Neustadt und der Anschluss zum Apfelkamp für die gefahrlose Weiterfahrt zum Radweg entlang der Möllenbecker Ortsdurchfahrt dürften in Kürze fertig sein. Das zeigt die Probefahrt bis zum Fußgängerüberweg auf Höhe der Domäne. "Der Radweg ist eine super Sache und wir Kalletaler freuen uns, dass auch die Rintelner in die richtige Richtung gebaut haben", erklärt der Bürgermeister der Nachbargemeinde, Klaus Fritzemeier, am Telefon. Der Radweg werde die ohnehin schon guten Beziehungen zwischen beiden Kommunen und ihren Einwohnern noch weiter stärken. Dass Fritzemeier und sein Rintelner Amtskollege Karl-Heinz Buchholz ebenfalls freundschaftlich verbunden sind, ist bekannt. Ebenso, dass Buchholz engagierter Befürworter von Radwegen ist. Deshalb dürfte die Einweihung des neuen Weges mit einer offiziellen Begegnung der beiden Bürgermeister verbunden sein. Darüber hinaus kündigt Fritzemeier an: Demnächst sollen die Bauarbeiten für die neue Ortsumgehung von Langenholzhausen beginnen. Natürlich werde dabei auch ein Radweg angelegt, der Zug um Zug in Richtung Hohenhausen und später bis Lemgo verlängert werden soll.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare