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Rattenfänger-Tourenfahrt zurück in Hameln

Radler unterwegs

Hameln (rhs). Sie waren aus ganz Norddeutschland mit dem Pkw und Rennrad nach Hameln gekommen und hatten nur ein Ziel: Sie wollten an der erstmals seit 15 Jahren wieder aufgelegten Rattenfänger-Tourenfahrt (früher Radtouristikfahrt) des RRV Weser Zugvogel teilnehmen, um damit Punkte für das Radtourenabzeichen zu sammeln.

veröffentlicht am 14.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 11:41 Uhr

„Wir wussten, dass das Weserbergland dank seines idealen Geländes eine große Anziehungskraft auf Rennradfahrer ausübt und haben deshalb die Veranstaltung wieder aufleben lassen“, sagt RRV-Vorsitzender Konrad Stresing. Der 71-Jährige fand in Dr. Bernd Soyke, seinem Tourenwart, einen eifrigen Befürworter der Veranstaltung. Dieser arbeitete dank GPS vier unterschiedlich lange Strecken aus, die den Fahrern zur Auswahl standen, veröffentlichte das Ganze im BDR-Breitensportkalender und wartete auf Resonanz. „Wir hatten mit rund 300 Teilnehmern gerechnet. Die insgesamt 250 Teilnehmer haben uns darin bestätigt, gleich fürs nächste Jahr eine Neuauflage anzustreben“, ließ Soyke durchblicken. Einige Fahrer konnten den Startbeginn nicht abwarten und gingen schon vor dem Startschuss (8 Uhr) auf die Strecke. Denn vor ihnen lagen meist satte 155 Kilometer. Und die wollten sie vor der Mittagshitze absolviert haben. Die anderen, die die kürzeren Strecken (45, 82 und 115 Kilometer) unter die schmalen Reifen nahmen, starteten danach in kleinen Pulks vom Parkplatz der Sporthalle West aus.

Die Strecken waren so ausgesucht, dass sowohl für „Bergziegen“ als auch für „Schussfahrer“ etwas dabei war. Kritisiert wurden die Strecken-Führungsschilder, die wegen ihrer Farbe im grellen Sonnenlicht kaum zu erkennen gewesen seien. „Wir haben uns mehrmals verfranzt, sind glatt 20 Kilometer mehr gefahren“, so ein Göttinger.

Gelobt wurden die drei Verpflegungs- und Kontrollstellen in Bisperode, Hämelschenburg und Großenwieden, an denen die Fahrer mit Getränken und Obst neue Energie tanken konnten.

Drei Fahrer kurz vor dem Ziel in Hameln.

Foto: rhs



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