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Radwege von Rehren bis Bernser Landwehr und von Schoholtensen bis Westerwald in der Landesliste

Radelnd durch das Auetal? Die Chancen steigen

Auetal (rnk). Gute Nachrichten aus der Landeshauptstadt: Die geplanten Radwege von Rehren bis zur Bernser Landwehr und von Schoholtensen bis Westerwald wurden in die Radwegeliste des Landes Niedersachsen aufgenommen. Damit wachsen die Chancen, dass die Maßnahmen auch realisiert werden. Dies teilte jetzt die Gemeinde Auetal mit.

veröffentlicht am 05.04.2006 um 00:00 Uhr

Das Land Niedersachsen hatte sich im Jahr 2003 von dem bis dahin gültigen Radwegebedarfsplan verabschiedet. Vor dem Bau von Radwegen sollte ein neues Konzept aufgestellt werden, bei dem das besondere Interesse darin liegt, die Wünsche aus dem örtlichen Raum aufzunehmen und direkt in die Prioritätenreihe einfließen zu lassen. Radwege sollten überall dort gebaut werden, wo sie vor allem zur Schulwegsicherung erforderlich seien, wo sie touristischen Zwecken dienen und wo Lücken im bestehenden Radwegenetz, besonders an hoch belasteten Landesstraßen, geschlossen würden. Die Gemeinde hatte schon frühzeitig die Notwendigkeit zum Bau von Radwegen an der Landesstraße 443 eingefordert. Durch immer wechselnde Radwegebaukonzepte des Landes mussten Anträge allerdings ständig novelliert werden. Zuletzt wurden 2005 Anträge zum Bau von Radwegen an der Landesstraße 443 von Rehren bis zur Bernser Landwehr und von Schoholtensen bis Westerwald beantragt. Die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr habe nunmehr mitgeteilt, dass diese Maßnahmen in die Radwegeliste aufgenommen seien und vorerst dem weiteren Bedarf zugeordnet würden. Soll heißen: Bei den nächsten Besprechungen mit den Stellen vor Ort wird die Dringlichkeit dieser Maßnahme zu erörtern sein. Die Gemeinde, so heißt es in der Pressemitteilung weiter, sei "froh darüber", dass zumindest beide Projekte in den Bedarfslisten des Landes fest verankert sind. "Damit haben wir die Chance, unseren Anträgen weiterhin Nachdruck zu verleihen und ein zeitliches Szenario aufzubauen, aus dem ein möglicher Baubeginn ersichtlich wird", teilt der allgemeine Vertreter der Bürgermeisterin, Thomas Priemer, mit. "Gerade an den Umleitungsstrecken zur Autobahn zwischen Rehren und Bernser Landwehr und in den Ortsdurchfahrten Schoholtensen/Altenhagen durch Schwerlastverkehr wird die Notwendigkeit besonders deutlich". Erfreulich für alle Bürger im Auetal, so Priemer weiter, sei der anstehende Bau eines Radweges zwischen Hattendorf und Rehren. Damit würden die langjährigen Bemühungen zur Realisierung dieser Baumaßnahme endlich Früchte tragen, weil so die Lücke zwischen Antendorf und Rehren geschlossen wird.

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