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Zwei deutliche Niederlagen für Stadthagen/Bergkrug / Knappe Pleiten für Hagenburg

Rabenschwarzer Saisonauftakt für die VG-Teams

Volleyball (seb). Einen rabenschwarzen Tag erwischten sowohl die Oberliga-Herren der VG Stadthagen/Bergkrug als auch die Verbandsliga-Herren der VG Hagenburg. Beide Schaumburger Team starteten mit einer Doppelniederlage in die neue Serie.

veröffentlicht am 25.09.2007 um 00:00 Uhr

Nur selten konnten Jörg Werder (r.) und Co. den gegnerischen Blo

Oberliga Herren: VG Stadthagen/Bergkrug - TuS Aschen-Strang 0:3 (23:25, 21:25, 21:25), VG Stadthagen/Bergkrug - TV Jahn Delmenhorst 1:3 (22:25, 25:13, 12:25, 16:25). Der letztjährige Vizemeister wurde gleich zu Saisonbeginn auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Timm Bustorf fiel kurzfristig mit einer Mandelentzündung aus, so dass nur noch acht Spieler zur Verfügung standen. Dadurch musste der beste VG-Angreifer, Heiko Fügmann, von außen auf die Mittelposition wechseln. Auch gab es Probleme im Zuspiel. Schlechte Annahmen und ungenaue Stellaktionen von Zuspieler Matthias Milde wechselten sich ab. Zudem war der TuS Aschen-Strang eine junge und dynamische Truppe. Schnell lag die VG im ersten Satz mit 1:7 zurück. Das Heimteam kämpfte sich zwar noch einmal heran, musste aber am Ende doch den ersten Durchgang mit 23:25 abgeben. Auch die Sätze zwei und drei waren hart umkämpft, die Gäste hatten mit zweimal 25:21 das bessere Ende für sich. Im zweiten Match wechselte Andreas Klimm auf die Stellposition. Die VG konnte auch im ersten Abschnitt gegen Delmenhorst in der entscheidenden Phase nicht die Big-Points machen und verlor 22:25. Der zweite Satz lief wie aus einem Guss. Eine gute Annahme war ausschlaggebend für den glatten Erfolg. Doch dann machte sich das Kräftezehrende erste Match bemerkbar. Kraftlos brach die VG-Truppe ein und verlor die Sätze drei und vier deutlich. Damit stand der verkorkste Saisonstart mit zwei Pleiten fest. "Wir haben einfach einen zu hohen Trainingsrückstand. Wir hatten nur Kraft für fünf Sätze. Daran gilt es in den nächsten zwei Wochen intensiv zu arbeiten. Youngster Patrick Bogan spielte sehr konstant auf der Diagonalposition. Mit seinen 17 Jahren hat er die Zukunft noch vor sich", lautete das Fazit von Mannschaftskapitän Sascha Vehling. Verbandsliga Herren: VG Hagenburg - SV Nienhagen 2:3 (22:25, 25:12, 25:16, 28:30, 12:15), VG Hagenburg - TuS Vahrenwald II 1:3 (25:27, 25:21, 12:25, 14:25). Die VG machte zwei ordentliche Spiele, konnte aber am Ende nichts Zählbares verbuchen. Schlechte Nachricht schon nach dem Einspielen, Daniel Schneider musste mit einer Muskelverletzung in der Wade passen. Den Start ins erste Spiel verschliefen die Seeprovinzler regelrecht. Keine Abstimmung auf dem Feld und somit zog der Gast sechs Punkte davon. Das Kleinelsen-Team kämpfte sich zurück, konnte aber nie ganz ausgleichen und so ging der erste Satz an die Gäste. Im folgenden Abschnitt war nun die VG spielbestimmend und konnte diesen mit 25:12 klar gewinnen. Auch der dritte Satz war durch die Dominanz der Seeprovinzler geprägt. Im vierten Durchgang konnte dieVG beim Stand von 22:24 zwei Satzbälle abwehren. Hatte dann beim 26:25 Matchball, aber dem SV gelang es wieder auszugleichen und am Ende mit 28:30 der Satzausgleich. Nun musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Schnell zogen die Gäste auf 2:7 davon, der VG gelang es nochmal sich auf 9:11heran zu kämpfen, hatte dann aber mit dem 12:15 das Nachsehen. Der TuS Vahrenwald II trat mit regionalligaerfahrenen Spielern an. Die VG konnte im ersten Satz beim Stand von 24:22 zwei Satzbälle nicht nutzen und hatte dann mit 25:27 das nachsehen. Auch der zweite Satz war ausgeglichen, diesmal konnte aber die VG den Abschnitt mit 25:21 für sich entscheiden. Im dritten Satz kam dann der Einbruch, es war den Spielern von Kleinelsen anzusehen, wie die Kräfte langsam nachließen. Die Sätze drei und vier wurden dann auch deutlich verloren. "Ich bin mit der Leistung, besonders die des ersten Spiels, sehr zufrieden. Am Ende hat man gesehen, das mit dem Ausfall von Daniel Schneider mir die Alternativen fehlten und ich nicht groß wechseln konnte. Somit setzte der Kräfteverschleiß früher ein. Am Block müssen wir bis zum nächsten Spiel noch weiter Arbeiten", erklärte Trainer Bernhard Kleinelsen.

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